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Deutscher Elitesoldat in Afghanistan getötet - de Maizière: "Ich bin unendlich traurig"

Deutscher Elitesoldat in Afghanistan getötet - de Maizière: "Ich bin unendlich traurig"

Erstmals seit fast zwei Jahren ist wieder ein deutscher Soldat in Afghanistan getötet worden. Der Soldat gehörte der Elitetruppe Kommando Spezialkräfte an. „Es ist der erste KSK-Soldat, der in Afghanistan gefallen ist“, sagte Verteidigungsminister Thomas de Maizière am Sonntag in Berlin.

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Bundesverteidigungsminister Thomas de Maiziere (CDU) bei der Pressekonferenz in Berlin (05.05.2013).

Quelle: dpa

Berlin. Er zeigte sich erschüttert über den Tod des Soldaten. „Das ist eine schmerzliche, bittere Nachricht. Sie erschüttert uns alle“, so der Minister. Die Bundeswehr und ganz Deutschland trauerten um den gefallenen Soldaten. „Ich bin unendlich traurig“, sagte de Maizière.

Deutsche Spezialkräfte waren bei der Unterstützung einer Operation der afghanischen Armee in der nordafghanischen Provinz Baghlan unter Beschuss geraten. Ein deutscher Soldat wurde dabei getötet, ein zweiter verletzt. Über die Aktivitäten des KSK in Afghanistan ist nur wenig bekannt. Die Operationen der Kommandosoldaten werden geheim gehalten.

De Maizière dementierte eine Meldung der Taliban, nach der in der Provinz Kundus deutsche Soldaten bei einem Sprengstoffanschlag getötet worden sein sollen. Nach Angaben des Ministers ist der in Baghlan verletzte Soldat außer Lebensgefahr.

Der Angriff werde an der Strategie der Bundeswehr in Afghanistan nichts ändern, betonte de Maizière. „Der Weg bleibt richtig“, sagte er. Das gelte auch für die geplante Truppenpräsenz nach dem Ende des Nato-Kampfeinsatzes 2014. „Wir lassen das afghanische Volk nicht im Stich“, betonte der Minister.

dpa

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