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Ex-Fremdenlegionär räumt versuchten Totschlag ein

Anklage Ex-Fremdenlegionär räumt versuchten Totschlag ein

Ein ehemaliger Fremdenlegionär hat vor dem Landgericht Trier zugegeben, im vergangenen April auf zwei Polizisten geschossen zu haben, um selbst getötet zu werden.

Symbolbild

Quelle: dpa

Trier. Ein ehemaliger Fremdenlegionär hat vor dem Landgericht Trier zugegeben, im vergangenen April auf zwei Polizisten geschossen zu haben, um selbst getötet zu werden.

„Ich will nichts beschönigen, das würde sich ja blöd anhören“, sagte der 43-Jährige am Donnerstag, der damals unter schweren Depressionen gelitten haben soll. „Das ist schon richtig so, wie es in der Anklageschrift steht.“ Der Mann wird des versuchten Totschlags beschuldigt. Er hatte mit der Ankündigung, er werde sich umbringen und andere Menschen dabei „mitnehmen“, den Einsatz eines Spezialeinsatzkommandos der Polizei ausgelöst.

Er gab vor Gericht an, aus der Wohnung seiner Mutter in Borler nur einen Schuss auf die Beamten abgegeben zu haben, die Anklage geht von drei Schüssen aus. Als die Polizisten das Feuer nicht erwiderten, schoss er sich selbst in den Kopf und wurde schwer verletzt. Die beiden Beamten sagten vor Gericht aus, sie hätten nur einen Schuss bemerkt und sich nach einem „Erkundungsspaziergang“ vor dem Haus der Mutter des Angeklagten sofort in Sicherheit gebracht.

Von LVZ

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