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Frauenleiche in Hamburger Hotel - Student aus Griechenland unter Verdacht

Frauenleiche in Hamburger Hotel - Student aus Griechenland unter Verdacht

Blutiges Verbrechen in einem Hamburger Hotel: Ein 27-Jähriger soll in seinem Zimmer eine junge Frau mit zahlreichen Messerstichen getötet haben. Später versuchte der Student aus Griechenland, sich am Flughafen der Hansestadt das Leben zu nehmen.

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In einem Zimmer des Hotels „Fürst Bismarck“ in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs hat die Polizei die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Ein Einsatz am Flughafen der Hansestadt hatte die Beamten zu dem Hotel im Stadtteil St. Georg geführt.

Quelle: dpa

Hamburg. Das Motiv für die Bluttat war rätselhaft, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. „Der Tatverdächtige ist noch nicht vernehmungsfähig.“

Der Mann war aus etwa zehn bis zwölf Metern Höhe von einer Außentreppe des Terminals 1 gesprungen. Gärtner des Flughafens entdeckten den schwer verletzten 27-Jährigen am frühen Donnerstagmorgen in einem Kiesbett.

In seinem Rucksack fanden Polizisten Schlüssel für ein Hotel in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs. Die Beamten durchsuchten sein Zimmer - und stießen auf die getötete Frau. „Der Leichnam wies zahlreiche Stichverletzungen auf“, erklärte Polizeisprecher Andreas Schöpflin. In dem Hotelzimmer beschlagnahmten die Beamten auch die mutmaßliche Tatwaffe, ein Messer, an dem Blut klebte.

Der Student hatte am Dienstag in dem Hotel im Stadtteil St. Georg eingecheckt. Am Mittwoch wurde er gemeinsam mit dem späteren Opfer in der Unterkunft gesehen, wie Schöpflin berichtete. Die junge Frau - sie war Anfang 20 - wohnte selbst nicht in dem Hotel. Die Identität des Opfers war am Donnerstag noch unklar.

Im Rucksack des Verdächtigen fanden die Ermittler einen griechischen Reisepass, den Hotelschlüssel und auch persönliche Sachen der jungen Frau. Worum es sich dabei handelt, wollte Schöpflin nicht sagen.

Die Leiche des Opfers wurde im Institut für Rechtsmedizin obduziert. Wann die Frau umgebracht wurde, blieb zunächst offen. Schöpflin machte auch keine Angaben darüber, in welcher Beziehung der Verdächtige und das Opfer zueinanderstanden.

Der 27-Jährige kam in ein Krankenhaus. Ein Notarzt hatte ihn noch am Flughafen in ein künstliches Koma versetzt. Am Donnerstagvormittag wurde der Mann operiert, Lebensgefahr besteht nicht.

Julia Ranniko, dpa

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