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Polizeiticker Weltweit Freilaufende Raubtiere versetzen Stadt in Angst - Berglöwe, Grizzlybär und Affe auf der Flucht
Nachrichten Polizeiticker Weltweit Freilaufende Raubtiere versetzen Stadt in Angst - Berglöwe, Grizzlybär und Affe auf der Flucht
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19:09 19.10.2011
Weiterhin auf der Flucht: ein Schimpanse, ein Grizzly-Bär und ein Berglöwe. (Symbolbild) Quelle: dpa
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Washington

Am Mittwoch herrschte in Zanesville nach Polizeiangaben Ausnahmezustand, nachdem am späten Vorabend (Ortszeit) auch Orang-Utans, Kamele oder Geparde aus einem Privatzoo ausgebrochen waren. Schulen blieben geschlossen, Dutzende mit Gewehren bewaffnete Polizisten sperrten für ihre Jagd nach den exotischen Tieren zahlreiche Straßen, die Menschen blieben in ihren Häusern.

Der Zoo-Besitzer Terry Thompson habe die Gehege seines privaten Anwesens an einer Hauptstraße am Dienstag geöffnet, bevor er sich selbst umgebracht habe, sagte Sheriff Matt Lutz bei einer Pressekonferenz. Die Beamten sowie herbeigeilte Mitarbeiter des Zoos in Ohios Hauptstadt Columbus hatten sich noch in der Nacht auf der Suche nach den „ausgewachsenen, großen und sehr aggressiven" Tieren gemacht. Ein Großteil von ihnen sei bis zum Mittwochvormittag erschossen worden. Ein Berglöwe, ein Grizzlybär und ein Affe waren aber den Angaben zufolge noch auf der Flucht.

Der emeritierte Direktor des Columbus-Zoos, Jack Hanna, unterstützte die Behörden am Ort: „Es ist hier, als wäre die Arche Noah hier gestrandet, sagte er bei der Pressekonferenz. Lutz sprach von einer „furchterregenden Szene", als seine Mitarbeiter abends bei dem privaten, 40 Hektar großen Reservat eintrafen und die Tiere wild im Dunkeln herumlaufen sahen, darunter ein 150 Kilo schwerer Tiger.

Der Zoobesitzer hatte mit seiner Tiersammlung schon seit Jahren für Beschwerden in der Bevölkerung gesorgt, berichtete die örtliche Zeitung „Zanesville Times Recorder". Im Oktober 2010 sei er nach einer einjährigen Haftstrafe, unter anderem wegen Tierquälerei, aus dem Gefängnis gekommen.

dpa

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