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Gefängnisaufstand in Mexico - Sieben Tote nach Festnahme von Drogenboss

Gefängnisaufstand in Mexico - Sieben Tote nach Festnahme von Drogenboss

Bei Unruhen in einem mexikanischen Gefängnis sind sieben Menschen getötet und 13 weitere verletzt worden. Wie die mexikanischen Medien am Freitag unter Berufung auf die Behörden weiter berichteten, verbrannten vier der Gefangenen.

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Seit Dezember 2006 sind im mexikanischen Drogenkrieg rund 25 000 Menschen getötet worden.(Archivbild).

Quelle: dpa

Mexiko-Stadt. Unterdessen gelang der Polizei ein Schlag gegen die kriminelle Bande „Los Zetas". Sie schnappte einen ihrer Anführer.

An den Krawallen in dem Gefängnis der Stadt Cadereyta seien am Donnerstag bis zu 70 Insassen beteiligt gewesen, hieß es. Cadereyta liegt in der Nähe von Monterrey, der Hauptstadt des Bundesstaates Nuevo León. Die Männer seien unter anderem mit Messern aufeinander losgegangen und hätten Betten und Wäsche in Brand gesetzt.

Über die Ursachen des Gewaltausbruchs gab es zunächst nur Vermutungen. Der Sicherheitssprecher von Monterrey, Jorge Domene, sagte, es sei nicht auszuschließen, dass es ein Racheakt für die Ermordung des mutmaßlichen Entführers Héctor Fernando Garza García gewesen sei.

In mexikanischen Haftanstalten kommt es immer wieder zu Meutereien und Zusammenstößen zwischen Mitgliedern verfeindeter Banden. Nach Angaben der Tageszeitung „Reforma" wurden allein in den Gefängnissen von Apodaca in der Region Monterrey seit Januar dieses Jahren 38 Menschen umgebracht.

In Saltillo, unweit von Monterrey im Nachbarstaat Coahuila, nahm die Polizei am Donnerstag nach eigenen Angaben den dritten Mann in der Hierarchie kriminellen „Los Zetas"-Bande, Carlos Oliva Castillo, fest. Dieser soll den Brandanschlag auf das Kasino Royale im August in Monterrey angeordnet haben.

Die Behörden waren auf „La Rana" (Der Frosch) durch ein sogenanntes „Narco"-Transparent aufmerksam geworden, auf dem dieser als einer der Anführer der „Los Zetas" und als einer der Täter des Attentats aufgeführt war. Bei dem Attentat ging es um Schutzgelderpressung. In den Flammen starben 52 Menschen.

dpa

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