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Großbrand am Berliner Ku’damm im „Haus Cumberland“

Großbrand am Berliner Ku’damm im „Haus Cumberland“

Am Berliner Ku’damm ist am Freitag das Dach des denkmalgeschützten „Hauses Cumberland“ teils in Flammen aufgegangen. Drei Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt.

Berlin. Der Großbrand verursachte an der einstigen Investitionsruine einen Millionenschaden. Meterhoch schlugen die Flammen, eine riesige Rauchwolke hing über dem berühmten Einkaufsboulevard.

Die genaue Schadenshöhe war zunächst noch ebenso unklar wie die Brandursache. Es sei noch zu früh, um zu sagen, ob das Feuer bei Bauarbeiten entstanden sei, sagte ein Feuerwehr-Sprecher. Der Kurfürstendamm war nach Polizeiangaben zeitweise gesperrt.

Das „Haus Cumberland“ erstreckt sich mit seinen fünf Innenhöfen auf einer Fläche von rund 10 000 Quadratmetern. Derzeit wird das Gebäude umgebaut. In dem Haus sollen Geschäfte, Büros und rund 200 Eigentumswohnungen entstehen.

Der Gebäudekomplex hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Das Haus beherbergte ein Luxushotel sowie Kinos und Bühnen. Aber auch die Berliner Finanzverwaltung sowie im Ersten Weltkrieg das Kaiserliche Waffen- und Munitionsbeschaffungsamt kamen dort unter. In den vergangenen Jahren war das „Haus Cumberland“ Schauplatz von Filmen und Fernsehserien. Der Name Cumberland erinnert an den Herzog Ernst August von Braunschweig, dem das Gebäude gewidmet war. Der Herzog stammte aus der Familie der hannoverschen Cumberlands.

dpa

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