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Handgranate: Polizei schließt Anschlag auf Wachpersonal nicht aus

Flüchtlingsheim in Villingen-Schwenningen Handgranate: Polizei schließt Anschlag auf Wachpersonal nicht aus

Bei dem Handgranaten-Wurf auf ein Flüchtlingsheim im Schwarzwald könnte es sich nach Polizeiangaben auch um einen gezielten Anschlag auf das Wachpersonal handeln. „Es könnte sowohl gegen Flüchtlinge als auch gegen den Wachdienst gewesen sein“, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. „Das Motiv wissen wir noch nicht.“

Modell der Handgranate M52 aus dem ehemaligen Jugoslawien: Unbekannte hatten eine Handgranate dieser Bauart über den Zaun einer Flüchtlingsunterkunft in Villingen-Schwenningen geworfen.

Quelle: dpa

Villingen-Schwenningen. Bei dem Handgranaten-Wurf auf ein Flüchtlingsheim im Schwarzwald könnte es sich nach Polizeiangaben auch um einen gezielten Anschlag auf das Wachpersonal handeln. „Es könnte sowohl gegen Flüchtlinge als auch gegen den Wachdienst gewesen sein“, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. „Das Motiv wissen wir noch nicht.“ Die möglicherweise scharfe Handgranate war in der Nacht zum Freitag über einen Zaun auf das Gelände der Erstaufnahmestelle im Schwarzwald-Baar-Kreis geworfen worden. Sie landete neben einem Container des Sicherheitsdienstes, in dem sich drei Mitarbeiter des Wachpersonals befanden. Die mit Sprengstoff gefüllte Granate explodierte jedoch nicht.

LVZ

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