Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Polizeiticker Weltweit John McAfee wird aus Guatemala in die USA ausgewiesen
Nachrichten Polizeiticker Weltweit John McAfee wird aus Guatemala in die USA ausgewiesen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:31 12.12.2012
Guatemala-Stadt

Der US-Millionär bestätigte die Ausweisung ebenfalls: „Ich werde ausgewiesen, in einem Flug nach Miami“, sagte er bei seiner Abfahrt zum Flughafen „La Aurora“ in einem Telefongespräch dem US-Fernsehsender Bloomberg TV.

McAfee war in Guatemala festgenommen worden, nachdem er illegal auf der Flucht aus dem Nachbarland Belize eingereist war. Die Polizei Belizes will ihn wegen des Mordes an seinem Nachbarn Gregory Faull vernehmen. Der US-Amerikaner beteuert seine Unschuld. Er habe um politisches Asyl in Guatemala gebeten, weil er von Belizes Regierung verfolgt werde, hatte er angegeben. Guatemalas Behörden lehnten den Antrag ab.

Wegen der illegalen Einreise werde McAfee in sein Geburtsland ausgewiesen, sagte der Sprecher der Migrationsbehörde, Fernando Lucero. Noch vor wenigen Tagen hatten die guatemaltekischen Behörden erklärt, McAfee solle nach Belize ausgewiesen werden, weil er aus diesem Land illegal in Guatemala eingereist sei. Sein guatemaltekischer Anwalt Telésforo Guerra hatte dagegen vor Gericht Einspruch erhoben.

Am Dienstag gab eine Richterin McAfee zehn Tage Frist, um seinen Einreisestatus zu regeln. Einen Tag später wurde er jetzt in die USA ausgewiesen. McAfees Anwalt erklärte dem Rundfunksender Emisoras Unidas am Mittwoch, sein Klient habe es vorgezogen, in die USA zu fliegen, weil er sich dort sicherer als in Guatemala oder Belize fühle.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Manfred Amerell ist nach ersten Erkenntnissen nicht durch Fremdverschulden oder Suizid gestorben. Wie die Münchner Polizei am Mittwoch bekanntgab, soll eine Obduktion am Nachmittag die Todesursache klären.

12.12.2012

Bonn. Die Bundesanwaltschaft geht nach dem Bombenfund im Bonner Hauptbahnhof von einem versuchten Terroranschlag aus. Es lägen „belastbare Hinweise dafür vor, dass die verdächtige Person über Verbindungen in radikal-islamistische Kreise verfügt“, teilte die Behörde am Freitag in Karlsruhe mit.

12.12.2012

Ein 24 Jahre alter Mann hat während einer Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) offenbar eine Schusswaffe gezogen und vier Menschen bedroht. Nach ersten Erkenntnissen wurde der Mann am Dienstag bei der IHK in Bochum geprüft, als er plötzlich die Waffe zog, sagte ein Polizeisprecher auf dapd-Anfrage.

11.12.2012