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Kampf gegen Drogen-Mafia - Papst-Reliquie beginnt Reise durch Mexiko

Kampf gegen Drogen-Mafia - Papst-Reliquie beginnt Reise durch Mexiko

Eine Reliquie mit Blut des 2005 gestorbenen Papstes Johannes Paul II. ist am Donnerstag im mexikanischen Wallfahrtsort Guadalupe ausgestellt worden. Eine von der Polizei gesicherte Wagenkolonne brachte die Blutampulle und eine lebensgroße Wachsfigur des seliggesprochenen Kirchenvaters von der apostolischen Nuntiatur zum Marienwallfahrtsort Guadalupe im Norden der Hauptstadt Mexiko-Stadt.

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Seit Dezember 2006 sind im mexikanischen Drogenkrieg rund 25.000 Menschen getötet worden.

Quelle: dpa

Mexiko-Stadt. Dort wurde sie in der Basilika ausgestellt.

Die Reliquie soll vier Monate lang in mehr als 90 Städten des katholischen Landes gezeigt werden, um Millionen Menschen in dem von Drogenkrieg und anderer Gewalt gepeinigten Land eine Botschaft der Hoffnung und des Friedens zu senden. Die Anbetung begann am Donnerstag mit einer feierlichen Messe in der Basilika von Guadalupe. Johannes Paul II. hatte Mexiko während seines Pontifikats (1978-2005) fünfmal besucht.

Die Mexikaner haben eine besondere Verehrung für den Papst aus Polen entwickelt. An mehreren Orten, die er seinerzeit besuchte, wurden Statuen von ihm aufgestellt. Die mexikanischen Bischöfe hatten den Vatikan um die Entsendung der Reliquie gebeten. Verehrern des Papstes sollte so Gelegenheit gegeben werden, zu ihm zu beten und um Frieden in ihrem Land zu bitten.

dpa

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