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Kuh geht durch und greift Joggerin an - Polizei erschießt Rind in München

Kuh geht durch und greift Joggerin an - Polizei erschießt Rind in München

Auf der Flucht vor dem Schlachter hat eine wild gewordene Kuh mitten in München eine Joggerin attackiert und schwer verletzt. Die Kuh war aus einem Schlachthof ausgebrochen und hatte die junge Frau, die ihr auf der Flucht in einer Gruppe von Joggern in den Weg kam, kurzerhand auf die Hörner genommen.

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In München hat eine wildgewordene Kuh eine Joggerin attackiert. (Symbolbild)

Quelle: Roland Weihrauch

München. „Um sich freie Bahn zu verschaffen, lief die Kuh mit den Hörnern voran auf eine 28 Jahre alte Joggerin zu und rammte die Hörner in ihren Rücken“, teilte die Polizei mit. Schließlich wurde die Kuh mit zwei Schüssen aus einem Gewehr erlegt.  Die Rinder-Attacke auf einen weiteren Fußgänger konnte die Polizei nur verhindern, indem sie sich mit einem Streifenwagen dazwischen stellte. Das etwa 550 Kilogramm schwere Tier rammte daraufhin das Polizeiauto. Der Schaden: rund 1000 Euro.

Die Polizisten trieben das wild gewordene Tier dann auf die Theresienwiese, wo bereits die Zelte für das Oktoberfest aufgebaut sind. Dort zückten sie ihre Dienstwaffen. „Weil die Kuh sich nicht beruhigen ließ, haben die Kollegen sie angriffsunfähig geschossen“, sagte ein Polizeisprecher. Das wildgewordene Rind wurde nach Polizeiangaben schließlich auf der Theresienwiese am Fuße der Bavaria-Statue mit den beiden Gewehrschüssen erlegt.

Die verletzte Joggerin kam mit einer offenen Wunde am Rücken, Prellungen und Abschürfungen ins Krankenhaus.  Nach ersten Ermittlungen hatte die Kuh am Morgen gegen 7.00 Uhr beim Verladen am Schlachthof ein offenes Gatter zur Flucht genutzt. Alle Versuche, sie einzufangen, scheiterten auf dem Gelände.

dpa

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