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Lastwagen kippt an Bushaltestelle um - Vier Schwerverletzte in Duisburg

Lastwagen kippt an Bushaltestelle um - Vier Schwerverletzte in Duisburg

Ein umgekippter Sattelzug ist an einem Buswartehäuschen in Duisburg in eine Menschengruppe gerutscht - zwei Frauen und zwei Schülerinnen konnten nicht mehr ausweichen und erlitten schwere Verletzungen.

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Der Rettungsdienst in Dresden im Einsatz.

Quelle: Catrin Steinbach

Duisburg. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte der Fahrer des mit Schotter beladenen 40-Tonners in der Dunkelheit am Mittwochmorgen eine Verkehrsinsel übersehen. Als sein Lkw auf die Insel knallte, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Fahrer konnte sich leicht verletzt aus dem Führerhaus retten.

Den Rettungskräften bot sich ein Bild der Verwüstung: Der Hänger des Lkw lag auf der Seite, das Führerhaus ragte senkrecht in die Luft. Tonnenweise Schotter war aus dem umgestürzten Anhänger auf den Gehweg gekippt. Das Buswartehäuschen war in sich zusammengebrochen. Anwohner berichteten, man habe die Schreie von Unfallopfern hören können.

Eine 47-Jährige wurde so schwer am Oberkörper verletzt, dass sie vorrübergehend in Lebensgefahr schwebte. Zwei Schülerinnen im Alter von 10 und 17 Jahren mussten mit Beinverletzungen ins Krankenhaus. Eine 59 Jahre alte Frau zog sich ebenfalls schwere Verletzungen am Oberkörper zu. Ein Ersthelfer erlitt Schnittwunden.

Zunächst suchten die Retter unter dem Schotterberg und dem umgekippten Hänger noch nach Verschütteten. Doch nach wenigen Stunden gab es Entwarnung: Es seien keine weiteren Unfallopfer mehr gefunden worden, teilte die Polizei am Unfallort mit. Die Bergungsarbeiten dauerten noch bis zum Mittag. Kräfte von Polizei und Feuerwehr waren mit schwerem Gerät und einem Kran im Einsatz.

Viele Kinder und Jugendliche seien auf dem Weg zur Schule an der Unfallstelle vorbeigekommen und hätten entsprechend aufgewühlt reagiert. Die Polizei entsandte daher Kräfte des Opferschutzes in umliegende Schulen, um mit den Schülern das Gespräch zu suchen.

Warum der Lastwagenfahrer mit der Verkehrsinsel kollidierte und so die Kontrolle verlor, war noch unklar. Das Fahrzeug sei weder überladen noch zu schnell gewesen, teilte die Polizei mit. Gegen den 31 Jahre alten Fahrer wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

dpa

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