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Anschläge in Brüssel: Fahnder finden Chemikalien und IS-Flagge

Nachrichtenticker Anschläge in Brüssel: Fahnder finden Chemikalien und IS-Flagge

Zwei Explosionen am Brüsseler Flughafen sowie eine Detonation in einer Metrostation am Dienstag waren Terroranschläge, sagt der belgische Premierminister. Die Terrorwarnstufe in Belgien wurde auf das höchste Niveau angehoben. Das Land befindet sich im Ausnahmezustand. Die Ereignisse im Liveticker.

Im Zusammenhang mit den Brüsseler Anschlägen sucht die Polizei diesen Mann.

Quelle: dpa

Brüssel. In Brüssel hat es am Dienstag zwei Explosionen am Flughafen sowie eine Detonation in einer U-Bahnstation nahe des EU-Viertels gegeben. Mindestens 34 Menschen starben bei den Anschlägen, mehr als 187 sind verletzt worden. Die Ereignisse im Liveticker:

Mehrere hundert Menschen haben in Brüssel der Toten und Verletzten der Terroranschläge gedacht.

Mehrere hundert Menschen haben in Brüssel der Toten und Verletzten der Terroranschläge gedacht.

Quelle: dpa

++ 22.16 Uhr ++ Mehrere hundert Menschen haben in Brüssel der Toten und Verletzten der Terroranschläge gedacht. In der Innenstadt vor der Börse legten sie bis zum späten Abend Blumen nieder, stellten Teelichter zu einem Kerzenmeer zusammen und hielten sich in den Armen. Auf Plakaten war - auf französisch - zu lesen: „Vereint gegen den Hass“ und „22/3/2016, keine Sterne funkeln mehr über dem Himmel von Brüssel“. Auch ein großes Banner mit dem Spruch „Je suis Bruxelles“ wurde entrollt. Es erinnerte an „Je suis Charlie“, die weltweite Solidaritätsbekundung nach dem Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ in Paris.

++ 20.46 Uhr ++ Das Brandenburger Tor in Berlin ist nach den Terroranschlägen von Brüssel am Dienstagabend in den belgischen Nationalfarben Schwarz, Gelb und Rot angestrahlt worden. „Unsere Gedanken sind in erster Linie bei den Todesopfern, den vielen Verletzten und ihren Familien. Berlin ist in Gedanken bei seiner Partnerstadt Brüssel, mit der wir uns in europäischer Solidarität eng verbunden fühlen“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD). Das Wahrzeichen der deutschen Hauptstadt war nach den Anschlägen von Paris im vergangenen November in Frankreichs Nationalfarben Blau-Weiß-Rot illuminiert worden.

Das Brandenburger Tor ist nach den Terroranschlägen von Brüssel in den belgischen Nationalfarben angestrahlt worden.

Das Brandenburger Tor ist nach den Terroranschlägen von Brüssel in den belgischen Nationalfarben angestrahlt worden.

Quelle: dpa

++ 20.31 Uhr ++ Verdächtiges Auto aus Brüssel gestoppt: Die Polizei hat am Dienstag auf der Autobahn München-Salzburg drei Kosovaren festgenommen, die Verbindungen zu einem Terrornetzwerk haben könnten. Ein Sprecher des bayerischen Landeskriminalamts bestätigte entsprechende Informationen des ARD-Magazins „Report München“ und des BR-Hörfunks. Demnach kamen die Verdächtigen aus Brüssel und waren mit einem in Belgien zugelassenen Wagen unterwegs. Hinweise auf einen Zusammenhang mit den Terroranschlägen von Brüssel gebe es bisher nicht, betonte der Sprecher. Ermittelt werde aber wegen „Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat“. Der Festnahme war laut Bayerischem Rundfunk ein Tipp vorausgegangen, den ein Unbekannter am Montagabend der bayerischen Polizei auf einem Kontaktformular im Internetauftritt gegeben hatte. Dabei war von einem geplanten Terrorangriff die Rede; es wurden die Personalien von zwei Kosovo-Albanern genannt, die mit einem silberfarbenen Mercedes unterwegs seien.

++ 20.04 Uhr ++ Nach den Anschlägen in Brüssel sieht das Innenministerium die Sicherheitslage in Sachsen unverändert. „Eine abstrakte Gefährdung ist vorhanden, konkrete Hinweise auf Anschläge liegen nicht vor“, sagte ein Sprecher am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Mit Blick auf die Ereignisse in Belgien stünden die Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern aber in engem Informationsaustausch.

++ 19.48 Uhr ++ Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass zwei von drei Verdächtigen auf einem Foto vom Flughafen Zaventem als Selbstmordattentäter gestorben sind. Der dritte Mann ist zur Fahndung ausgeschrieben. Ein Verantwortlicher eines Krankenhauses in Löwen hatte dem Sender VTM berichtet, dass bei den Explosionen auf dem Flughafen von Brüssel Nagelbomben verwendet worden seien. Weitere Explosionen seien von Experten ausgelöst worden, die verdächtige Päckchen unschädlich machten, erklärte die Staatsanwaltschaft.

Bei Hausdurchsuchungen in Brüssel haben Fahnder eine Flagge der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), einen Sprengsatz mit Nägeln und chemische Substanzen gefunden.

Bei Hausdurchsuchungen in Brüssel haben Fahnder eine Flagge der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), einen Sprengsatz mit Nägeln und chemische Substanzen gefunden.

Quelle: dpa

++ 19.17 Uhr ++ Bei Hausdurchsuchungen in Brüssel haben Fahnder eine Flagge der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), einen Sprengsatz und chemische Substanzen gefunden. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstagabend mit. Zurzeit finden Durchsuchungen an mehreren Orten in Belgien statt.

++ 18.49 Uhr ++ Nach den Terroranschlägen in Brüssel hält Sachsen sein Verbindungsbüro in der belgischen Hauptstadt geöffnet. „Es wird den Mitarbeitern jedoch freigestellt, ob sie am Mittwoch zum Dienst kommen“, sagte Ralph Schreiber, Referatsleiter Presse in der Staatskanzlei, am Dienstag auf Anfrage. Sachsen unterhält seit 1991 ein Büro in Brüssel. Es ist dem Geschäftsbereich der Sächsischen Staatskanzlei zugeordnet. Derzeit sind dort 16 Mitarbeiter beschäftigt. Die meisten von ihnen stammen aus sächsischen Ministerien und sind zeitweise nach Brüssel abgeordnet. Bayern hatte nach den Anschlägen am Dienstag bekanntgegeben, dass seine Vertretung vorerst geschlossen bleibt.

++ 18.32 Uhr ++ Die belgische Polizei hat auf Twitter ein Fahndungsfoto eines Terrorverdächtigen veröffentlicht. Das Bild zeigt einen Mann in weißer Jacke mit einem Flughafengepäckwagen, einer schwarzen Tasche und einer dunklen Mütze. Zuvor hatte der Sender VRT am Dienstag ein Bild mit drei Männern veröffentlicht, auf dem auch der nun Gesuchte zu sehen war. Die Person werde im Zusammenhang mit den Brüsseler Anschlägen gesucht, schrieb die Polizei. Zeugen können sich unter der Nummer +32 800 30 300 oder unter der E-Mail-Adresse avisderecherche@police.belgium.eu melden. Hinweisgebern werde Vertraulichkeit zugesichert.

Nach den Anschlägen in Brüssel fahndet die Polizei nach diesem Mann.

Nach den Anschlägen in Brüssel fahndet die Polizei nach diesem Mann.

Quelle: dpa

++ 17.53 Uhr ++ Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit Bestürzung und Trauer auf die Anschläge in Brüssel reagiert und die europäische Solidarität beschworen. Deutschland fühle sich Belgien sehr nahe, sagte Merkel am Dienstag in Berlin. Das Entsetzen sei ebenso grenzenlos wie die Entschlossenheit, den Terrorismus zu besiegen. „Unsere Kraft liegt in unserer Einigkeit“, betonte die Kanzlerin. Die Anschläge verurteilte sie scharf: „Die Mörder von Brüssel sind Terroristen ohne Rücksicht auf die Gebote der Menschlichkeit.“ Der Tatort Brüssel erinnere ganz besonders daran, dass die Täter Feinde aller Werte seien, für die Europa stehe und zu denen sich die Europäische Union „gerade an diesem Tag und mit großen Stolz“ bekenne, sagte Merkel: „So werden sich unsere freien Gesellschaften als stärker erweisen als der Terrorismus.“

++ 17.27 Uhr ++ Die Staats- und Regierungschefs der 28 EU-Staaten haben die Anschläge von Brüssel verurteilt. In einer gemeinsamen Erklärung sprachen sie am Dienstag Belgien ihre Solidarität aus und kündigten an, gemeinsam und „mit allen notwendigen Mitteln“ gegen terroristische Bedrohungen vorzugehen. „Die Europäische Union betrauert die Opfer der heutigen Terroranschläge in Brüssel“, hieß es in der Erklärung, die von EU-Ratspräsident Donald Tusk veröffentlicht wurde. „Es war ein Angriff auf unsere offene demokratische Gesellschaft.“ Die Anschläge stärkten nur Europas „Entschlossenheit, die europäischen Werte und Toleranz gegen Angriffe der Intoleranten zu verteidigen“, erklärten die 28 Staats- und Regierungschefs. „Wir werden geeint und standfest im Kampf gegen Hass, gewaltsamen Extremismus und Terrorismus sein.“

++17.12 Uhr++ Die arabischen und englischen Nachrichtenseiten der IS-nahen Agentur Amaq melden, Kämpfer des Islamischen Staates hätten eine Serie von Bombenangriffen mit Sprenggürteln und -sätzen verübt. Angegriffen worden seien der Flughafen und die zentrale Metrostation Brüssels, hieß es. Mehrere IS-Kämpfer hätten sich selbst in die Luft gesprengt. Belgien wird in der Nachricht als Land beschrieben, dass an der internationalen Koalition gegen den IS beteiligt sei. Die Echtheit des Bekenntnisses konnte zunächst nicht überprüft werden. Die Nachrichtenagentur Amaq hat in der Vergangenheit immer wieder Stellungnahmen des IS verbreitet. Sie gilt als eng mit der Terrormiliz verbunden.

++16.49 Uhr++ Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat sich zu den Terroranschlägen von Brüssel mit mindestens 34 Toten bekannt. Das berichtet die dem IS nahestehende Nachrichtenagentur Amaq am Dienstag im Internet. Die Terrorbeobachtungsplattform SITE meldet das per Twitter.

++16.16 Uhr++ Bei den Terrorattacken ist mindestens eine deutsche Staatsangehörige leicht verletzt worden. Die Frau habe eine  leichte Rauchvergiftung erlitten, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur. Bis zum Nachmittag gab es weiterhin keine Informationen über andere deutsche Opfer.

++16.08 Uhr++ Nach dem blutigen Anschlag am Brüsseler Flughafen hat die Polizei am Dienstagnachmittag die Suche nach Waffen und möglichen Verdächtigen am Airport eingestellt.

++15.58 Uhr++ Der Sender VRT meldet, dass auch die Brüsseler Autotunnel wieder öffnen.

++15.53 Uhr++ Ab 16 Uhr soll der Bahnverkehr wieder anrollen, teilt der Betreiber SNCB via Twitter mit. Ausgenommen sind die Stationen Schuman, Luxemburg und Flughafen. Schuman befindet sich nahe der Metrostation Maelbeek, in der sich eine der beiden Explosionen ereignete. Der Bahnhof Luxembourg ist unmittelbar am Europaparlament.

++15.49 Uhr++ Als Reaktion auf die Terroranschläge in Brüssel ordnet Bundesinnenminister Thomas de Maizière für den morgigen Tag eine bundesweite Trauerbeflaggung an den obersten Bundesbehörden an.

++15.38 Uhr++ Reaktion des US-Präsidenten Barack Obama : "Die Gedanken und Gebete der amerikanischen Bevölkerung sind mit den Menschen in Belgien", so Obama, der sich derzeit in Havanna aufhält. " Es ist eine Erinnerung daran, dass die Welt zusammenstehen muss." Nach Angaben des Weißen Hauses hat Obama zuvor mit dem belgischen Premierminister Charles Michel telefoniert.

++15.26 Uhr ++ In Brüssel haben sich auf dem Place de la Bourse spontan Menschen im stillen Gedenken an die Opfer der Anschläge versammelt.

++15.07 Uhr ++ Die Anzeichen verdichten sich: Nach belgischen Medienberichten starben insgesamt mindestens 34 Menschen, davon 14 am Airport und 20 an der Metrostation Maelbeek mitten im EU-Viertel. Es soll  mindestens 187 Verletzte gegeben haben, 106 allein bei dem Anschlag in der U-Bahn. Der belgische Premierminister Charles Michel sprach von „blinden, gewalttätigen und feigen Anschlägen“.

++14.49 Uhr++ Das belgische Atomkraftwerk Tihange ist nach Angaben des Betreibers Electrabel nicht evakuiert worden. Vielmehr sei verzichtbares Personal aus Sicherheitsgründen nach Hause geschickt worden, unterstrich das Unternehmen auf dem Kurzmitteilungsdienst Twitter. Zuvor hatte die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den örtlichen Polizeichef berichtet, die Anlage sei evakuiert worden.

Nach den Terroranschlägen in Brüssel herrscht in der Hauptstadt Belgiens Ausnahmezustand. Europa trauert mit, und auch an deutschen Flughäfen werden die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Foto: dpa

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++14.39 Uhr++ Bei dem Anschlag in der Brüsseler Metro sind mindestens 20 Menschen getötet worden. Das berichtete der Brüssler Bürgermeister Yvan Mayeur am Dienstag laut Nachrichtenagentur Belga und bestätigte damit jüngste Medienberichte. Die Lage sei immer noch „extrem chaotisch“. Laut Mayeur erlitten 106 Menschen in der U-Bahn Verletzungen. Laut Medien  kamen am Brüsseler Flughafen 14 Menschen ums Leben , so dass es bei den Attentaten insgesamt mindestens 34 Opfer gegegeben hat.

++14.34 Uhr++ Das belgische  Atomkraftwerk Tihange 70 Kilometer von Aachen entfernt wird evakuiert . Das berichtet die belgische Nachrichtenagentur Belgaunter Berufung auf den lokalen Polizeichef. Zuvor waren die belgischen Atomkraftwerke bereits unter verschärften Schutz gestellt worden.   Sowohl Polizei als auch Militär seien vor Ort, wie der Betreiber Engie laut Belga mitteilt. ( Update 14.49 Uhr: Betreiber widerspricht: Es wurde NICHT evakuiert)

++14.29 Uhr++ Die Brüsseler Polizei teilt mit, dass ab 16 Uhr zum Teil wieder Züge ab den Stationen Bruxelles-Midi und -Nord fahren.

++14.18 Uhr++ Rückblick: Laut Augenzeugen hat am Dienstagmorgen am Counter der US-Airline American Airlines ein Mann mit Rucksack eine Bombe gezündet, berichtet unser Korrespondent Detlef Drewes. Die Wucht der Explosion sprengte hunderte von Fensterscheiben, Teile der Deckenkonstruktion stürzten herunter. „Ich habe nur eine Druckwelle gespürt und dann wurde ich von einem Metallteil am Rücken getroffen und fiel hin“, schilderte ein Passagier unmittelbar nach dem Anschlag seine Erlebnisse.

++14.03 Uhr++ Am Brüsseler Flughafen gibt es offenbar erneut einen Einsatz. Experten neutralisieren ein verdächtiges Päckchen, teilt das nationale Krisenzentrum via Twitter mit.

++13.56 Uhr++ Auch in Berlin werden die Sicherheitsvorkehrungen noch einmal erhöht. Der Berliner Senat und die Sicherheitsbehörden versicherten, alles gegen derartige Gewaltakte in der deutschen Hauptstadt zu unternehmen.Die Polizeipräsenz rund um das Quartier der deutschen Fußballnationalmannschaft im Hotel Grand Hyatt am Potsdamer Platz war schon vor Bekanntwerden der Terroranschläge in Brüssel sichtbar hoch. Polizisten standen am Dienstagmorgen direkt vor dem Hotel.

++13.49 Uhr++ Das nationale Krisenzentrum in Belgien ist nach den Anschlägen über eine spezielle Telefonnummer zu erreichen. Unter +32 781 51 771 können sich Anrufer aus dem Ausland erkundigen, wie das Zentrum am Dienstag über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Die Mitarbeiter baten aber darum, möglichst über soziale Medien zu versuchen, Menschen zu kontaktieren

++13.30 Uhr++ In Brüssel hat es nach den Anschlägen mehrere Razzien gegeben. Ermittler seien auf der Suche nach Verdächtigen, die mit den Attentaten zu tun haben könnten.

++13.02 Uhr++ "Wir haben die Lage scharf im Blick. Aus regionaler Sicht sind aber keine Bezüge zu den Anschlägen in Brüssel erkennbar", sagt Bernd Förster, Sprecher der Bundespolizeidirektion Pirna , auf Anfrage. Ohnehin herrsche seit den Ereignissen in Paris bei den an Bahnhöfen und Flughäfen eingesetzten Beamten eine erhöhte Wachsamkeit. Die Bundespolizei sei mit maximaler Stärke und Ausrüstung vor Ort.

++12.54 Uhr++ Im Brüsseler Flughafen sind nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Belga Waffen gefunden worden. Belga verwies auf eine gut informierte Quelle, eine offizielle Bestätigung gebe es aber nicht. Der Sender RTBF berichtete, in der Abflughalle sei eine Kalaschnikow gefunden worden.

++12.45 Uhr++ Wie der belgische TV-Sender RTBF meldet, ist der belgische Königspalast evakuiert worden.

++12.39 Uhr++ Unter dem Hashtag #openhouse öffnen Menschen in Brüssel ihre Türen für Gestrandete.

++12.23 Uhr++ Belgien will 225 zusätzliche Soldaten nach Brüssel entsenden. Die Taxis in Brüssel fahren gratis. Der belgische Taxiverband Febet ruft seine Mitglieder dazu auf, Menschen aus den betroffenen Gebieten zu fahren.

++12.17 Uhr++ Traurige neue Zahlen: Bei der Explosion in der Brüsseler Metrostation Maelbeek sind nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Belga mindestens 15 Menschen umgekommen und 55 verletzt worden. Damit erhöht sich die Zahl der Getöteten - also am Brüsseler Flughafen und in der U-Bahn - auf mindestens 28 .

++12.05 Uhr++ Die Bundespolizei hat ihre Sicherheitsvorkehrungen verschärft . „Wir haben die Maßnahmen intensiviert“, sagte eine Sprecherin des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam. Konkret sei das im Bereich der deutsch-belgischen Grenze der Fall. Hinzu kommen demnach verstärkte Kontrollen an Flughäfen und Bahnhöfen im Land. Auch die Schutzausrüstung der Bundespolizisten sei erhöht worden.

Das Rote Kreuz bittet um Blutspenden:

++12.02 Uhr++ Deutsche Flughäfen haben Flüge von und nach Brüssel gestrichen. Das teilten unter anderem die Airports in Berlin, München oder auch Stuttgart mit. Zugleich wurden Maschinen auf dem Weg in die belgische Hauptstadt teilweise nach Deutschland umgeleitet.

++11.58 Uhr++ Bei einer vierten Explosion in Brüssel soll es sich um eine kontrollierte Sprengung durch Experten gehandelt haben. Das berichtete der Rundfunk RTBF unter Berufung auf Polizeikreise. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Belga die Explosion nahe der Rue de la Loi gemeldet.

++11.50 Uhr++ Bei den Explosionen in Brüssel hat es sich um Terroranschläge gehandelt. Das sagt der belgische Premierminister Charles Michel bei einer ersten Pressekonferenz. Er bestätigt, dass es sich bei einer der Detonationen am Flughafen um ein Selbstmordattentat handelt.

++11.42 Uhr++ Die  Explosion in der Brüsseler Metrostation Maelbeek ist in einer gerade eingefahrenen U-Bahn ausgelöst worden. Bilder vom Tatort zeigten einen völlig zerstörten Wagen. Auf der Straße vor der Station wurden auf dem Gehweg Verletzte behandelt.

++11.38 Uhr++ Nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga hat es eine weitere Explosion in Brüssel gegeben. Sie habe sich am Dienstagvormittag nahe der Rue de la Loi ereignet - das ist in der Nähe der U-Bahnstation Maelbeek, in der es bereits eine Explosion mit mindestens zehn Toten gegeben hatte.

++11.32 Uhr++ Bei der Explosion in der Metrostation Maelbeek sind nach Angaben des belgischen Senders VRT etwa  1 0 Menschen ums Leben gekommen. Die Gesamtzahl der Opfer - also am Brüsseler Flughafen und in der U-Bahn - dürfte damit mindestens 23 betragen. Die Detonationen seien von mindestens einem Selbstmordattentäter verursacht worden, berichten belgische Medien.

++11.28 Uhr++   Facebook hat seinen „Sicherheitscheck“ eingeschaltet, über den Nutzer Freunden mitteilen können, dass sie in Sicherheit sind. Der Service war unter anderem nach den Terroranschlägen in Paris im vergangenen November aktiviert worden und zuletzt auch bei den Explosionen in Ankara. Der „Safety Check“ war ursprünglich unter dem Eindruck des Tsunami 2011 in Japan für den Fall von Naturkatastrophen entwickelt worden.

Nach zwei Explosionen am Brüsseler Flughafen Zaventem sowie einer Detonation in einer Metrostation am Dienstag gehen die belgischen Sicherheitsbehörden von Terroranschlägen aus. Es hat Tote und Verletzte gegeben. An Metrostationen, Bahnhöfe und Flughafen geht nichts mehr. Foto: AFP

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++ 11.21 Uhr++ Nach den Terroranschlägen in Brüssel hat das Auswärtige Amt in Berlin einen Krisenstab eingerichtet. Unklar war zunächst, ob auch Deutsche unter den Opfern sind. Das Ministerium richtete auch eine Notfallnummer für Fragen ein: 030/5000-3000.

++11.18 Uhr++ Auf Anweisung der Polizei sind sämtliche Bahnhöfe in Brüssel geschlossen worden. Die Bahngesellschaft SNCB rief Reisende auf, die belgische Hauptstadt bis auf weiteres nicht anzufahren. Betroffen waren auch die Thalys-Hochgeschwindigkeitszüge und die Eurostar-Verbindungen von Brüssel nach London.

++11.14 Uhr++ Um eine Überlastung der Telefonnetze zu vermeiden, fordert das Krisenzentrum der belgischen Regierung die Menschen dazu auf, SMS oder soziale Medien zu nutzen, um Angehörige zu erreichen.

++11.03 Uhr++ Der Brüsseler Flughafen hat nach den Explosionen eine Telefonnummer für besorgte Freunde und Angehörige eingerichtet. Unter +32 2 753 7300 können sie sich informieren, wie die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf einen Flughafensprecher meldete. Das Brüsseler Mobilfunknetz brach am Morgen praktisch zusammen.

++11 Uhr++ „Der Terror rückt näher, dessen müssen wir uns bewusst sein“, sagte Leipzigs CDU-Europaabgeordneter Hermann Winkler am Dienstag gegenüber LVZ.de. Winkler nimmt heute Termine in Leipzig wahr, sorgte sich aber um seine Mitarbeiter in Brüssel. SPD-Politikerin Constanze Krehl sitzt hingegen nach dem Terror in ihrem Brüsseler Büro fest.

++10.57 Uhr++ Das belgische Krisenzentrum die Bürger aufgerufen, zu Hause oder am Arbeitsplatz zu bleiben. In der Hauptstadt funktionierten öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn nicht mehr, hieß es.

++10.48 Uhr++ Das belgische Rote Kreuz hat eine Website für Menschen eingerichtet, die auf der Suche nach Angehörigen sind. Auf der Website können Personen auch angeben, dass sie in Sicherheit sind, meldet die Hilfsorganisation am Dienstag auf Twitter.

++10.36 Uhr++ Der ehemalige Leipziger Blogger André Herrmann (Erfinder des Begriffs „Hypezig“ ) lebt seit knapp einem Jahr in Brüssel. „Ich bin in Sicherheit, es geht mir gut“, sagte er am Morgen gegenüber LVZ.de. Die Ereignisse in der Stadt verfolgt er gerade in Livetickern. Am Montagabend war er selbst noch am Brüsseler Flughafen unterwegs.

++10.30 Uhr++ Allein am Flughafen wurden nach Informationen des belgischen Senders VRT mindestens 13 Menschen getötet und 35 weitere verletzt.

++10.22 Uhr++ Die belgischen Sicherheitsbehörden gehen nach den Explosionen am Flughafen und den U-Bahnstationen in von Terroranschlägen aus. Die Staatsanwaltschaft habe Antiterror-Ermittlungen aufgenommen, berichtete der öffentliche Sender RTBF.

++10.17 Uhr++ Nach den Brüsseler Metro-Stationen werden nun auch Tunnel in der belgischen Hauptstadt gesperrt . Die Polizei habe angeordnet, den Jubelparktunnel sowie den Wettunnel in Richtung Zentrum zu sperren, teilte die Verkehrsleitstelle Mobiris am Dienstag mit.

++10.10 Uhr++ Etwa einen Kilometer von der Metrostation Maelbeek entfernt befindet sich das Sachsen-Verbindungsbüro in Brüssel , eine Institution des Freistaates Sachsen. Ein Sprecher des Büros sagte gegenüber LVZ.de, sie würden sich nicht in Gefahr fühlen. Ihre Informationen zu den Anschlägen bekommen sie vor allem aus den Nachrichten.

++ 10.03 Uhr++ Ob es sich um Terroranschläge handelt, wollte die Polizei zunächst nicht bestätigen. Augenzeugen wollen am Flughafen vor den Explosionen Schüsse gehört haben. Eine Person habe etwas auf Arabisch gerufen, berichteten mehrere Menschen vor Ort der belgischen Nachrichtenagentur.

++ 9.51 Uhr++ Nach der Detonation am Flughafen hat es auch eine Explosion in einer U-Bahnstation in der Nähe des EU-Viertels der belgischen Hauptstadt gegeben. Dies sagten Mitarbeiter der öffentlichen Verkehrsbetriebe. Demnach ereignete sich die Explosion in der Station Maelbeek, die nicht weit entfernt vom Gebäude der EU-Kommission liegt.

++9.40 Uhr ++ Nach dem Vorfall in Brüssel verschärft die Bundespolizei ihre Kontrollen am größten deutschen Flughafen in Frankfurt . Man beobachte die Situation sehr genau, sagte Sprecher Christian Altenhofen. Die Beamten würden sensibilisiert und die Streifen in bestimmten Bereichen verstärkt. Nähere Einzelheiten wolle man aus taktischen Gründen nicht nennen. Die Bundespolizei überwacht die deutsche Außengrenze am Flughafen mit rund 2500 Beamten.

++ 9.24 Uhr ++ Nach den Explosionen am Brüsseler Flughafen ist die  Terrorwarnstufe in Belgien auf das höchste Niveau angehoben worden. Das teilte ein Sprecher von Innenminister Jan Jambon am Dienstag mit. Erst am Freitag hatten Polizisten den Terrorverdächtigen Salah Abdeslam nach einer mehrmonatigen Flucht in der Brüsseler Gemeinde Molenbeek gefasst. Abdeslam soll einer der Hauptverantwortlichen der Pariser Anschläge vom vergangenen November sein; dabei wurden 130 Menschen getötet und rund 350 verletzt.

++ 9.13 Uhr++ Nach den Explosionen werden die Flüge zum Brüsseler Flughafen Zaventem umgeleitet. Das berichtete der Sender La Première am Dienstag unter Berufung auf die belgische Flugaufsichtsbehörde Belgocontrol. Der Verkehr zum Flughafen ist auf Anordnung der Polizei unterbrochen , wie das Bahnunternehmen SNCB über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte.

++8.48 Uhr++ Am Brüsseler Flughafen Zaventem ist es am Dienstag zu zwei Explosionen gekommen. Sie haben sich gegen 8 Uhr morgens in der Abflughalle ereignet, wie der Flughafen der Nachrichtenagentur Belga bestätigte. Die Polizei spricht bisher von einem Toten. Nach Angaben von Zeugen vor Ort soll es mehrere Verletzte geben. Reisende werden evakuiert, Rettungsdienste sind vor Ort. Die Krankenhäuser in der belgischen Hauptstadt haben sich auf die Aufnahme zahlreicher Verletzer eingestellt. Ein Notfall-Plan sei aktiviert worden.

Ein Video zeigt die Detonation. Bei Twitter gepostet wurde es von der Journalistin Anna Ahronheim:

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