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Massive Proteste gegen Neonazis und Islam-Gegner - Tausende Bürger gehen auf die Straße

Massive Proteste gegen Neonazis und Islam-Gegner - Tausende Bürger gehen auf die Straße

Massiver Protest gegen Neonazis und Islam-Gegner: In mehreren deutschen Städten, aber auch in Dänemark sind am Samstag tausende Bürger auf die Straße gegangen, um gegen rechte Demonstranten zu protestieren.

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Neonazis demonstrieren in Lübeck - 2500 Bürger stellen sich ihnen entgegen.

Quelle: dpa

Lübeck/Aarhus. Im dänischen Aarhus kam es am Rande einer Kundgebung gegen dort versammelte Islam-Feinde zu Rangeleien mit der Polizei. Mehr als 80 Personen wurden festgenommen. Am Sonntag waren fast alle wieder auf freiem Fuß, meldeten dänische Medien.

Unter dem Motto „Lübeck ist bunt" folgten am Samstag in der Hansestadt rund 2500 Bürger einem Aufruf des Bündnisses „Wir können sie stoppen". Der Protest richtete sich gegen einen Aufmarsch von rund 120 Rechtsextremisten, die damit an die Bombardierung Lübecks durch die britische Luftwaffe am 29. März 1942 erinnern wollten.

In Brandenburg/Havel protestierten rund 650 Menschen mit einem „Tag der Demokratie" gegen einen Aufmarsch der rechtsextremen NPD. Demonstranten starteten zu einem Fahrradkorso, um den Nazis nicht die Straße zu überlassen. In Dortmund versammelten sich 500 Demonstranten zu einem Protestmarsch gegen Neonazis. Auch in Nürnberg und Hof demonstrierten am Samstag mehrere hundert Menschen gegen Rassismus und rechte Gewalt.

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Polizei nimmt Gegendemonstranten in Aarhus nach islamfeindlichen Kundgebungen fest.

Quelle: dpa

Am Rande einer anti-islamischen Kundgebung in Aarhus kam es zu Prügeleien. Wie das dänische Fernsehen am Samstag berichtete, wollten linksorientierte Autonome die Mitglieder rechtsextremer Organisationen aus mehreren europäischen Ländern angreifen, die sich in einem Park im Zentrum der zweitgrößten dänischen Stadt versammelt hatten. Die Polizei, die mit Steinen und Flaschen attackiert worden sei, habe mehr als 80 Personen vorübergehend festgenommen sagte ein Polizeisprecher der örtlichen Zeitung „Jyllands Posten".

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Lübeck/Aarhus. Massiver Protest gegen Neonazis und Islam-Gegner: In mehreren deutschen Städten, aber auch in Dänemark sind am Samstag tausende Bürger auf die Straße gegangen, um gegen rechte Demonstranten zu protestieren. Im dänischen Aarhus kam es am Rande einer Kundgebung gegen dort versammelte Islam-Feinde zu Rangeleien mit der Polizei. Mehr als 80 Personen wurden festgenommen.

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Die Ordnungshüter waren mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Vertreter der rechten Danish Defence League (Dänische Verteidigungsliga) und ihrer Schwesterorganisationen aus Deutschland, Polen, Großbritannien, Schweden, Finnland, Norwegen und Spanien von Gegendemonstranten getrennt zu halten. Allerdings seien nur etwa 300 Vertreter der islam-feindlichen Gruppierungen erschienen, sagte Polizeisprecher Georg Husted der dpa.

Ein buntes Bündnis dutzender Organisationen und Gewerkschaften hatte im Zentrum der Stadt an die 5000 Gegendemonstranten versammelt. Deren Demonstrationszug war nach Angaben der Polizei zunächst friedlich verlaufen.

dpa

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