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Menschliches Versagen führte zu Heli-Absturz bei Anflug auf Seenot-Kreuzer

Menschliches Versagen führte zu Heli-Absturz bei Anflug auf Seenot-Kreuzer

Das tragische Hubschrauberunglück Ende Februar auf der Ostsee vor Prerow (Landkreis Vorpommern-Rügen) ist auf menschliches Versagen zurückzuführen. „Wir schließen einen technischen Defekt aus“, erklärte Germout Freitag, Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) gegenüber der Ostsee Zeitung.

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Der beschädigte Hubschrauber nach dem Unfall (Archivbild)

Prerow.  

Der Hubschrauber „Christoph Offshore 2“ der DRF Luftrettung war am 28. Februar bei einem Trainingsflug vor dem Darß ins Meer gestürzt.  Bei dem Absturz kamen der 53-jährige Pilot aus Bayern, ein 47-jähriger Notarzt aus Mecklenburg-Vorpommern und ein 45-jähriger Rettungsassistent aus Sachsen ums Leben. Der 47-jährige Co-Pilot aus Rheinland-Pfalz überlebte.

Laut BFU-Zwischenbericht hatte die Crew offenbar bei einem Manöver die Orientierung verloren. Beim Anflug auf einen Seenotkreuzer wären die Rotorblätter dann ins Wasser eingetaucht. „Falsche Instrumentenbeobachtung, Dunkelheit, leichter Regen – da kamen mehrere Faktoren zusammen“, machte Freitag deutlich. Nach Angaben von DRF-Sprecherin Petra Hentschel hatten Pilot und Co-Pilot jeweils mehrere tausend Stunden Nachtflug absolviert, allerdings nur wenige über See. Laut Freitag seien Wasser und Himmel kaum zu unterscheiden.

Antje Bernstein

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