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Mindestens 19 Tote in Bangkok - Mehr als 110 Verletzte

Bombenanschlag Mindestens 19 Tote in Bangkok - Mehr als 110 Verletzte

Bei einer Explosion im Zentrum der thailändischen Hauptstadt Bangkok sind am Montag nach offiziellen Angaben mindestens 19 Menschen getötet worden. Ein Sprengsatz detonierte wenige Meter vom Erawan-Schrein entfernt an einer belebten Kreuzung in einem Touristengebiet und riss einen Krater in die Straße.

In Bangkok gab es einen Bombenanschlag.

Quelle: dpa

Bangkok. Bei einer Explosion im Zentrum der thailändischen Hauptstadt Bangkok sind am Montag nach offiziellen Angaben mindestens 19 Menschen getötet worden. Es habe sich um eine Bombe gehandelt, erklärte ein Polizeisprecher. Der Sprengsatz detonierte wenige Meter vom Erawan-Schrein entfernt an einer belebten Kreuzung in einem Touristengebiet und riss einen Krater in die Straße. Dabei wurden mindestens weitere 117 Menschen verletzt. Über die Hintergründe des Anschlags oder mögliche Motive war zunächst nichts bekannt. Der Bombenanschlag hatte sich gegen 19.00 Uhr Ortszeit während der Rushhour ereignet.

Bei einer Explosion im Zentrum der thailändischen Hauptstadt Bangkok sind am Montag nach offiziellen Angaben mindestens 19 Menschen getötet worden. Ein Sprengsatz detonierte wenige Meter vom Erawan-Schrein entfernt an einer belebten Kreuzung in einem Touristengebiet und riss einen Krater in die Straße.

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Die Polizei sowie Angehörige der Militärjunta erklärten, die Attentäter hätten möglichst viele Menschen töten wollen. Lokale Medien zitierten den Verteidigungs- und Vizepremierminister Prawit Wongsuwan mit den Worten: „Wir wissen immer noch nicht mit Sicherheit, wer dafür verantwortlich ist und warum.“ Absicht der Angreifer sei es wohl gewesen, die thailändische Wirtschaft und den Tourismus zu treffen. Unterdessen rief die Junta, die Thailand seit dem Putsch vom Mai 2014 regiert, zur Ruhe auf.

Der Erawan-Schrein ist eine Pilgerstätte und sowohl bei ausländischen Touristen als auch bei Thailändern beliebt. Die Ratchaprasong-Straßenkreuzung war während der politischen Krise 2010 Schauplatz politischer Demonstrationen. Damals hatten die Anhänger des von der Armee gestürzten Premierministers Thaksin Shinawatra gegen die Regierung protestiert. Die Kundgebungen wurden vom Militär blutig niedergeschlagen.

Im Süden Thailands an der Grenze zu Malaysia, wo muslimische Aufständische gegen die Bangkoker Zentralregierung kämpfen, ereignen sich regelmäßig Anschläge. Bislang aber blieb der Konflikt im tiefen Süden auf die dortige Region beschränkt.

dpa

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