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Nach Soldatenmord in London: Zweiter Terrorverdächtiger verlässt Krankenhaus

Nach Soldatenmord in London: Zweiter Terrorverdächtiger verlässt Krankenhaus

Nach dem Mord an einem britischen Soldaten in der vergangenen Woche ist am Freitag auch der zweite der beiden Hauptverdächtigen aus dem Krankenhaus entlassen worden.

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Tausende Blumen liegen in der Nähe der Kaserne der königlichen Artillerie in Woolwhich nahe der Stelle, wo der Soldat Lee Rigby am 22.Mai brutal ermordet wurde.

Quelle: dpa

London. Der 28-Jährige sei in eine Polizeizelle gebracht worden, teilte Scotland Yard am Freitag mit. Der Mann und sein 22 Jahre alter Komplize waren nach der Tat von Polizeikugeln getroffen und schwer verletzt worden. Dem 28-Jährigen werden Mord sowie versuchter Mord an einem Polizisten vorgeworfen. Gegen den 22-Jährigen ist bereits Anklage erhoben.

Beide stehen unter dem dringenden Verdacht, am Mittwoch vergangener Woche einen 25 Jahre alten Soldaten mit einem Messer und einem Fleischerbeil bestialisch ermordet zu haben. Am Freitag besuchte Queen Elizabeth II. den Tatort im Londoner Stadtteil Woolwich. Sie wollte anschließend auch mit Soldaten und Offizieren sprechen, die eng mit dem 25 Jahre alten Opfer zusammengearbeitet hatten. Das sagte eine Sprecherin des Buckingham Palastes.

Unterdessen nahm die Polizei weitere Verdächtige aus dem Umfeld der beiden tatverdächtigen mutmaßlichen Islamisten fest. Darunter ist der Waffenhändler, von dem sich einer der beiden eine Schusswaffe besorgt haben soll. Gegen einen Freund eines der beiden Verdächtigen wurde Anklage wegen terroristischer Delikte erhoben. Diese stünden aber nicht im Zusammenhang mit dem Soldatenmord.

In den vergangenen Tagen hatten Tausende Menschen in London gegen Muslime in Großbritannien demonstriert. Die Behörden und auch die Familie des Opfers riefen dazu auf, die Tat nicht als Ausrede für Rassenhass zu missbrauchen. Es waren auch Übergriffe auf Moscheen bekanntgeworden. Ob die mutmaßliche Brandstiftung in einem Hindu-Tempel in der Nacht zu Mittwoch damit in Verbindung steht, war zunächst unklar. Für das Wochenende sind weitere Demonstrationen Rechtsgerichteter angekündigt.

dpa

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