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Notarzt soll ältere Patienten getötet haben

Notarzt soll ältere Patienten getötet haben

Ein Notarzt in Frankreich steht im Verdacht, in einer Klinik mindestens vier ältere Menschen getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft im südwestfranzösischen Bayonne bestätigte am Freitag, wegen vorsätzlichen Totschlags zu ermitteln.

Paris. Sie wirft dem 50 Jahre alten Mediziner vor, mit Injektionen den sofortigen Tod seiner betagten Opfer verursacht zu haben. Die Anklagebehörde forderte zwei Ermittlungsrichter auf, die Untersuchungshaft des Arztes zu verlängern. Die Vorfälle gingen demnach in den vergangenen fünf Monaten im städtischen Krankenhaus vonstatten.

Mitarbeiter des Hospitals hatten eine verdächtige Zunahme von Todesfällen bemerkt und Alarm geschlagen. Dadurch fiel der Arzt auf. Er wurde bereits am Mittwoch festgenommen. Bei allen Opfern handelte es sich um ältere Menschen mit lebensgefährdenden Komplikationen. Ob die Senioren den Arzt darum gebeten hatten, dass er sie sterben lasse und er womöglich aus Mitleid handelte, blieb zunächst unklar. In jedem Fall droht ihm eine lange Haftstrafe, da auch aktive Sterbehilfe in Frankreich verboten ist.

dpa

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