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Piloten mit gefährlichen Laserpointern geblendet

Piloten mit gefährlichen Laserpointern geblendet

Rheinmünster/Niederstetten. Piloten einer Passagiermaschine und eines Bundeswehrhubschraubers sind in Baden-Württemberg beim Landeanflug von Laserpointern geblendet worden.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Beide Maschinen konnten nach Angaben der Polizei bei dem Vorfall am Montag aber sicher am Boden landen. Zunächst erwischte es Piloten eines Linienflugzeugs mit 32 Passagieren auf dem Weg zum Baden-Airport in Rheinmünster. In ungefähr 1300 Metern Höhe mussten die Piloten am Abend den Kopf zur Seite drehen, als sie ein grüner Laserstrahl für mehrere Sekunden traf, teilte die Polizei am Dienstag mit. Verletzt wurde niemand. Die Maschine kam aus Hamburg.

Wenige Zeit später habe den Piloten eines Bundeswehr-Hubschraubers beim Landeanflug auf den Heeresflugplatz in Niederstetten ein Laserstrahl in ungefähr 300 Meter Höhe im Gesicht getroffen. Dabei beeinträchtigte ihn das grüne Licht so stark, dass er die Instrumente des Transporthubschraubers teilweise nicht mehr kontrollieren konnte. Der Pilot landete den Hubschrauber allerdings sicher. Von der dreiköpfigen Besatzung wurde niemand verletzt.

Erst am vergangenen Donnerstag waren Piloten einer mit 126 Passagieren besetzten Maschine im Landeanflug auf den Baden-Airport geblendet worden. Angriffe auf Piloten mit Laserpointern haben drastisch zugenommen. Nach Angaben des Luftfahrt-Bundesamtes vom Frühjahr sind im vergangenen Jahr 279 Attacken auf deutsche Flugzeuge gemeldet worden. 2009 seien es noch 36 gewesen. Fast alle Angriffe richteten sich 2011 gegen Passagierflugzeuge.

dpa

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