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Polizei: Junge tötet Eltern und gibt dann Party

Polizei: Junge tötet Eltern und gibt dann Party

Ein Teenager in Florida soll seine Eltern mit dem Hammer erschlagen und dann eine wilde Party gegeben haben. Der 17-jährige Tyler wurde inzwischen wegen Doppelmordes angeklagt, ihm soll nach Erwachsenenrecht der Prozess gemacht werden.

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Quelle: dpa

Washington. Weil er minderjährig ist, kann er nicht zum Tode verurteilt werden. Ihm droht jedoch eine lebenslange Haftstrafe. Über das Motiv wurde am Mittwoch noch gerätselt. US-Medien zitierten einen Partygast, Tyler sei wütend gewesen, weil Mutter und Vater ihm die Feier verboten haben sollen.

Nach Darstellung der Polizei geschah die Tat am vergangenen Samstag in Port St. Lucie. Am frühen Nachmittag habe der Junge via Facebook eine Menge Freunde und Bekannte für den Abend eingeladen. Kurz danach seien die Eltern mit einem Hammer angegriffen worden, dann die Leichen ins Schlafzimmer gebracht und dort mit allen möglichen Gegenständen zugedeckt worden - mit Handtüchern, Bilderrahmen, Akten, Zeitungen, Büchern.

Laut Polizei kamen zu der Party etwa 60 Leute. Es sei hoch hergegangen, so dass sich Nachbarn über den Lärm beschwerten und eine Polizeistreife zum Haus gekommen sei, als die Gäste schon fast gingen. Ein paar Stunden später, am frühen Sonntagmorgen, habe die Polizei einen anonymen Hinweis auf einen möglichen Mord in dem Haus erhalten. Schließlich entdeckten Polizisten die Leichen. Den Jungen hätten die Beamten wach angetroffen, er sei nervös und schwer verkatert gewesen, der Vorgarten mit leeren Bierdosen übersät.

Die Mutter war eine 47 Jahre alte Grundschullehrerin, der 54 Jahre alte Vater arbeitete nach Medienberichten in einem Kraftwerk. Beiden seien die Köpfe eingeschlagen worden, auch die Körper wiesen schwere Verletzungen auf. „Es war ein schrecklicher Anblick“, zitierten Rundfunksender den zuständigen Staatsanwalt. Eine Bekannte der Familie sagte: „Es war eine so sympathische Familie.“ Auch die Kinder - Tyler hat einen Bruder - seien „immer so nett“ gewesen.

dpa

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