Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Polizei verhindert Massenpanik bei Festival in Freiburg - Loveparade-Erinnerungen werden wach

Polizei verhindert Massenpanik bei Festival in Freiburg - Loveparade-Erinnerungen werden wach

Drängende Enge, chaotische Zustände, überforderte Ordner: Mehr als 10.000 Menschen sind beim Freiburger Sommerfestival Sea of Love am Freitagabend in eine Halle gedrängt, die für gerade einmal gut 6000 Menschen ausgelegt war.

Voriger Artikel
Auto rast in Fußgängergruppe - 15-Jähriger stirbt in Baden-Württemberg
Nächster Artikel
Gefangener auf Freigang hat Heimweh nach Gefängnis

Weit mehr als 10.000 Feiernde hatten sich am Freitag zu einer Party in der Halle gedrängt, in der nur Platz für gut 6000 Menschen war.

Quelle: dpa

Freiburg. Die Stimmung der Besucher begann zu eskalieren. Weil der Veranstalter die Lage nicht mehr in den Griff bekam, musste die Polizei einschreiten, um eine mögliche Massenpanik zu verhindern. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Eigentlich hatte das Sea-of-Love-Festival am Freiburger Tunisee ausgelassen und fröhlich begonnen. 25 000 Besucher wollten das ganze Wochenende lag tanzen und feiern. Auf den Campingplätzen herrschte schon am ersten Tag drängende Enge, aber das nahmen viele als Teil der Festival-Atmosphäre hin. Der New Yorker DJ Moby und Techno-Produzent Paul Kalkbrenner gehörten zu den Top-Acts. Doch schon am Freitagabend bei der Seaoflove@night-Party versank die Veranstaltung im Chaos.

Fast doppelt so viele Menschen wie erlaubt drängten in die Neue Messe. „Die Leute hinten haben immer weiter gedrückt, die Leute vorne kamen nicht weiter“, sagte ein Polizeisprecher. „Die Zahl der Ordner war äußerst, äußerst unterdimensioniert.“

Einige Besucher hätten zu den Handys gegriffen und die Notrufnummer gewählt, sagte Einsatzleiter Spencer Diringer der „Badischen Zeitung“. „Als uns Notrufe aus den ersten beiden Reihen erreichten, haben wir den Fluchtweg geöffnet, um den Druck zu entlasten.“ Doch die Veranstalter hätten, um die Menge zu lenken, Sperrgitter aufgestellt - und damit ausgerechnet die Flutwege blockiert. Die Veranstalter waren für eine Stellungnahme am Sonntag nicht zu erreichen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizeiticker Weltweit