Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Prügelstrafe-Prozess in Singapur: Leipziger wollen sich schuldig erklären

Prügelstrafe-Prozess in Singapur: Leipziger wollen sich schuldig erklären

Zwei Leipziger, denen in Singapur wegen Vandalismus die Prügelstrafe droht, wollen sich ihrem Anwalt zufolge vor Gericht für schuldig erklären. Nach Verhandlungen mit der Staatsanwaltschaft sei die Zahl der Anklagepunkte schon reduziert worden, sagte ihr Anwalt Christopher Bridges am Montag.

Voriger Artikel
USA: Koffer mit zerstückelter Leiche in San Francisco gibt Polizei Rätsel auf
Nächster Artikel
Fahrrad auf Oberleitung legt Bahnverkehr lahm

Archivfoto

Quelle: André Kempner

Singapur/Leipzig. Das würde die erwartete Haftstrafe um einige Monate reduzieren.

Die beiden 21 und 22 Jahre alten Männer waren am 9. November in ein Depot mit U-Bahn-Waggons eingedrungen und hatten diese mit Graffiti besprüht. Sie sitzen in dem strengen südostasiatischen Stadtstaat in Untersuchungshaft. Wer in Singapur wegen Vandalismus verurteilt wird, bekommt eine Geld- oder Haftstrafe sowie drei bis acht Stockschläge. 

Diese werden mit einem 1,20 Meter langen und 1,2 Zentimeter dicken Stock aus Peddigrohr vollstreckt, den ein Vollzugsbeamter auf den nackten Po der Verurteilten schwingt. Die Nieren werden abgedeckt - damit kein bleibender Schaden entsteht, wenn der Beamte mal daneben trifft. Diesen Qualen könnten die jungen Männer entgehen. Nach singapurischem Recht kann bei Ersttätern auf die Schläge verzichtet werden, wenn sich das von ihnen gesprühte Graffiti wieder entfernen lässt. Das Urteil gegen die Deutschen soll dem Anwalt zufolge am 5. März fallen.

LVZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizeiticker Weltweit
Am 24. September wird auch in Leipzig ein neuer Bundestag gewählt.

Am 24. September wird auch in Leipzig wieder gewählt. mehr

Entlang von Mulde, Elbe und Pleite brach im August 2002 eine verheerende Flutkatastrophe herein. Die LVZ zeigt eine Bestandsaufnahme. mehr