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Russischer Korruptionsermittler springt in den Tod - Mann saß wegen Amtsmissbrauchs in Haft

Russischer Korruptionsermittler springt in den Tod - Mann saß wegen Amtsmissbrauchs in Haft

Ein wegen Amtsmissbrauchs verhafteter russischer Anti-Korruptionsbeamter ist während eines Verhörs in den Tod gesprungen. Während einer Toilettenpause sei Boris Kolesnikow plötzlich losgerannt, habe zwei Polizisten niedergeschlagen und sei im fünften Stock vom Balkon gesprungen, teilten die Ermittlungsbehörden am Montag mit.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Moskau. Der frühere stellvertretende Leiter der Anti-Korruptionsabteilung im russischen Innenministerium stand im Verdacht, gemeinsam mit Komplizen ein System zur Erpressung von Geschäftsleuten geplant zu haben. Demnach sollten Geschäftsleute an Beamte des  Inlandsgeheimdienstes FSB Schutzgeld zahlen - eine verbreitete  Praxis in Russland.

Kolesnikow wurde Amtsmissbrauch vorgeworfen, ihm drohten bis zu zehn Jahre Gefängnis. Den Ermittlungsbehörden zufolge hatte der Beamte während seiner Haft bereits zwei Selbstmordversuche unternommen.

AFP

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