Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Schlechte Sicht: Zwei Tote bei Massenunfall auf der Autobahn 9 nahe Potsdam

Schlechte Sicht: Zwei Tote bei Massenunfall auf der Autobahn 9 nahe Potsdam

Bei einer Massenkarambolage auf der Autobahn 9 zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt sind am Dienstagabend zwei Menschen ums Leben gekommen. Zudem wurden acht Menschen schwer verletzt, sagte ein Polizeisprecher.

Voriger Artikel
Neugeborenes Baby aus Fenster eines Berliner Mehrfamilienhauses geworfen
Nächster Artikel
Bericht: Zwickauer Neonazis hatten Kontakt zu „Blood and Honour“

Symbolbild

Quelle: dpa

Potsdam. An dem Auffahrunfall zwischen Klein Marzehns und Niemegk (Landkreis Potsdam-Mittelmark) seien nach bisherigen Erkenntnissen fünf Lastwagen und zehn Autos beteiligt gewesen. Viele der Schwerverletzten waren in ihren Wagen eingeklemmt. Die Ursache für die Karambolage stand noch nicht fest.

Auslöser könnten Sichtbehinderungen durch starken Rauch gewesen sein. Im nahen Neuendorf stehe eine Lagerhalle in Brand, berichtete die Polizei. Schon seit Nachmittag hatte der Verkehrswarndienst deshalb vor schlechter Sicht gewarnt. Ein Polizeisprecher hatte zudem kurz nach dem Unglück berichtet, es gebe es viel Nebel und Rauch an der Unfallstelle. Die A9 (Berlin-München) wurde in beide Richtungen voll gesperrt.

Fast an der gleichen Stelle hatte es erst am Montag einen Auffahrunfall mit zwei Toten gegeben: Ein 44-jähriger Mann und seine vier Jahre alte Tochter waren mit dem Auto unter einen auf dem Standstreifen stehenden defekten Lastwagen geraten.

In Aschersleben (Sachsen-Anhalt) hat ein 88 Jahre alter Rentner am Dienstag als Geisterfahrer einen schweren Verkehrsunfall im Nebel verursacht. Seine ein Jahr jüngere Beifahrerin wurde dabei getötet, er selbst und eine 45 Jahre alte Frau in einem entgegenkommenden Wagen erlitten schwere Verletzungen, wie die Autobahnpolizei Börde in Hohenwarsleben mitteilte.

Der Mann war vom Parkplatz Hasenwinkel gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung auf die autobahnähnlich ausgebaute Bundesstraße B6n gefahren. Nach rund 300 Metern kam es bei schlechter Sicht zum Frontalzusammenstoß.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizeiticker Weltweit