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Schüler schießt an kalifornischer Schule um sich - Täter festgenommen

Schüler schießt an kalifornischer Schule um sich - Täter festgenommen

Ein 16-Jähriger hat am Donnerstag an einer Schule in Kalifornien gezielt auf Mitschüler geschossen und dabei einen Gleichaltrigen schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei konnte ein Lehrer ein schlimmeres Blutbad verhindern.

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Erneut Schießerei in US Schule

Quelle: dapd

Los Angeles. Den Behörden zufolge kam der Lehrer mit leichten Verletzungen davon. Das 16 Jahre alte Opfer sei schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt worden.

Der mutmaßliche Schütze, ein Schüler, habe das Klassenzimmer mit einer Waffe und reichlich Munition betreten und sein erstes Opfer angeschossen. Dann habe er auf einen weiteren Mitschüler gezielt, aber vorbei geschossen, sagte Sheriff Donny Youngblood Reportern. Der Lehrer habe den Schützen schließlich überreden können, die Waffe fallen zu lassen.

Der Vorfall ereignete sich an einer Highschool in der Ortschaft Taft im Landesinneren von Kalifornien. Menschen in der Schule, die sich vor dem Schützen versteckt hatten, sollen die Behörden mit Anrufen alarmiert haben, wie der Sender 23ABC berichtete. Die Polizei sei dann in dem Gebäude von Raum zu Raum gegangen. Schüler seien auf ein angrenzendes Fußballfeld gebracht worden. Über das Motiv für die Schießerei lagen zunächst keine Angaben vor.

Parallel zu dem Vorfall hielt US-Vizepräsident Joe Biden gerade in Washington eine Rede über Gewalt mit Schusswaffen in den USA. Die Debatte hatte nach dem jüngsten Massaker von Newtown an Fahrt aufgenommen: Dort erschoss ein 20-Jähriger vor vier Wochen 26 Menschen in einer Grundschule und anschließend sich selbst. Der Amoklauf bewegte Präsident Barack Obama zu einer neuen Initiative gegen Schusswaffengewalt.

Im Streit zwischen Befürwortern und Gegnern schärferer Waffengesetze in den USA zeichnet sich unterdessen ein Kompromiss ab: Biden sagte am Donnerstag, ein möglicher Konsens könne in einem Verbot von Sturmgewehren, Schussmagazinen mit besonders vielen Patronen und strengeren Zulassungsprüfungen münden. Am kommenden Dienstag wolle er Obama eine Liste mit Vorschlägen unterbreiten, die aber noch nicht fertiggestellt sei. Biden hatte sich am Mittwoch mit Opferverbänden und Waffengegnern getroffen, am Donnerstag stand ein Gespräch mit Vertretern der National Rifle Association auf dem Programm.

Die vielen Feuerwaffen in Privatbesitz, die zudem häufig offen daheim aufbewahrt werden, sind laut einem Bericht zweier Forschungsinstitute mitverantwortlich dafür, dass die USA mehr Gewaltopfer aufweisen als andere reiche Industrieländer. Die Gesundheitsforscher des National Research Council und des Institute of Medicine stellten in ihrer jüngsten Studie auch einen Zusammenhang zur vergleichsweise geringeren Lebenserwartung in den Vereinigten Staaten her, die am Ende der Skala aller 17 untersuchten Länder liegt.

dpa, dapd

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