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Strafe für Raubmord an Deutschem in Kalifornien erst 2013

Strafe für Raubmord an Deutschem in Kalifornien erst 2013

Die Angehörigen eines Sachsen, der vor 14 Jahren in Kalifornien ermordet worden ist, müssen weiter auf ein endgültiges Urteil gegen einen der Täter warten. Die Verkündung der Strafe für einen vierten Komplizen ist auf den 3. Januar verschoben worden.

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Symbolfoto.

Quelle: dpa

Los Angeles. Das teilte eine Sprecherin des Gerichts am Freitag in Los Angeles mit.

Ursprünglich sollte die Höhe der Haftstrafe am Freitag verkündet werden. In den vergangenen Monaten waren schon mehrere Termine kurzfristig vertagt worden.

Der 50-jährige Mann aus dem sächsischen Löbau wurde im Oktober 1998 bei einem Raubüberfall im kalifornischen Santa Monica erschossen. Er war mit seiner Frau und einem befreundeten Ehepaar unterwegs, als vier junge Täter von den Reisenden Geld forderten.

Drei der Täter waren der Polizei schnell ins Netz gegangen. Der Haupttäter, der die Schüsse abgab, war 2001 zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Dem vierten Räuber war die Flucht gelungen. Er setzte sich nach Jamaika ab, wo er unter falschem Namen arbeitete. Erst 2009 kamen ihm die Ermittler dort auf die Spur.

Im Oktober vergangenen Jahres, nach einem dreiwöchigen Prozess, wurde er wegen Mordes im Verlauf eines Raubüberfalls schuldig gesprochen, auch wenn der Verurteilte selbst keine Waffe bei sich hatte. Die Witwe des Opfers hatte bei dem Prozess ausgesagt.

dpa

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