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Über 50 Verletzte bei Hausexplosion in Prag - 200 Menschen in Sicherheit gebracht

Über 50 Verletzte bei Hausexplosion in Prag - 200 Menschen in Sicherheit gebracht

Bei einer Hausexplosion im Stadtzentrum von Prag sind am Montag bis zu 55 Menschen verletzt worden. Vier davon seien in „ernstem Zustand“, berichtete der TV-Sender CT24 auf seiner Internetseite unter Berufung auf Polizei und Rettungsmannschaften.

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Bei einer Hausexplosion in Prag sind mehrere Menschen verletzt worden. Foto: Martin Mraz

Quelle: dpa

Prag/Bratislava. Im Erdgeschoss des Unglückshauses sei ein Krater entstanden, auf den Gebäudeteile stürzten.

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Prag/Bratislava. Bei einer Hausexplosion im Stadtzentrum von Prag sind am Montag bis zu 55 Menschen verletzt worden. Vier davon seien in „ernstem Zustand“, berichtete der TV-Sender CT24 auf seiner Internetseite unter Berufung auf Polizei und Rettungsmannschaften. Im Erdgeschoss des Unglückshauses sei ein Krater entstanden, auf den Gebäudeteile stürzten.

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Frühere Meldungen, wonach darunter bis zu drei Menschen verschüttet worden seien, erwiesen sich hingegen zu Mittag nach Polizeiangaben als eher unwahrscheinlich. Die Explosion ereignete sich in einem Bürogebäude, in dem mehrere Firmen ihren Sitz haben. Nachbarhäuser wurden vorsorglich evakuiert, mehr als 200 Menschen in Sicherheit gebracht. Die Druckwelle zerstörte auch in umliegenden Gebäuden zahlreiche Fenster.

Als Explosionsursache wurde ein Gasleck vermutet. Mehrere Augenzeugen berichteten von intensivem Gasgeruch. Die Gasversorgung des Notfallgebiets wurde aus Sicherheitsgründen unterbrochen.

Der Prager Bürgermeister Bohuslav Svoboda eilte an den Unglücksort. Premier Petr Necas gab bekannt, er werde sich persönlich in die Ermittlungen einschalten.

Nach Informationen von CT24 wurde durch die Wucht der Explosion eine Außenwand des Hauses um fünf Zentimeter verschoben. Deshalb müsse das Gebäude gegen einen drohenden Einsturz gesichert werden. Gefährdet sei auch die Statik mehrerer Nachbarhäuser. Ein Baugerüst am nahegelegenen Nationaltheater sei durch die Erschütterungen einsturzgefährdet.

dpa

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