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Vater des Amokläufers von Winnenden will „Aufhebung des Urteils“

Vater des Amokläufers von Winnenden will „Aufhebung des Urteils“

Die Anwälte des verurteilten Vaters des Amokläufers von Winnenden fordern nach Medieninformationen die „vollständige Aufhebung des Urteils“. Das Verfahren am Stuttgarter Landgericht sei „insgesamt nicht fair gewesen“, berichtet das Magazin „Focus“ (Montag) aus ihrer Revisionsbegründung für den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe.

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Die Tatwaffe des Amokläufers von Winnenden.

Quelle: dpa

Stuttgart. Die Anwälte werfen den Stuttgarter Richtern Verfahrensfehler in vier Punkten vor. So seien zentrale Beweisanträge „zu Unrecht“ abgelehnt worden.

Mit diesen Anträgen wollten die Verteidiger laut „Focus“ eine Mitschuld von Ärzten und Therapeuten der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Weinsberg nachweisen. Dort war Tim K. wenige Monate vor seinem Amoklauf untersucht worden.

Der 17-Jährige hatte am 11. März 2009 in seiner früheren Realschule in Winnenden und auf der Flucht nach Wendlingen 15 Menschen und sich selbst erschossen. Die Tatwaffe hatte sein Vater zuvor unverschlossen im Schlafzimmer aufbewahrt. Dafür war er im Februar wegen fahrlässiger Tötung in 15 Fällen zu einem Jahr und neun Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Direkt nach dem Urteil hatten die Anwälte bereits angekündigt, das sie das Urteil vom BGH prüfen lassen wollten.

dpa

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