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Verhaftung nach blutigen Unruhen mit 35 Toten in China - Mann soll Extremist sein

Verhaftung nach blutigen Unruhen mit 35 Toten in China - Mann soll Extremist sein

Wenige Tage nach den blutigen Zusammenstößen in der Unruheregion Xinjiang in Nordwestchina mit 35 Toten hat die Polizei einen mutmaßlichen Rädelsführer festgenommen.

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Wenige Tage nach den blutigen Zusammenstößen in der Unruheregion Xinjiang in Nordwestchina mit 35 Toten hat die Polizei einen mutmaßlichen Rädelsführer festgenommen.

Quelle: How Hwee Young

Peking. Der Mann gehöre zu einer Bande von 17 muslimischen Extremisten, die den „Terroranschlag“ geplant und ausgeführt habe, meldeten Staatsmedien am Sonntag unter Berufung auf die Polizei. Die Gruppe habe Geld beschafft, Messer und Benzin gekauft und sich auf Internetseiten auf die Attacke vorbereitet.

Nach offizieller Darstellung hatten Angreifer am Mittwoch in Lukqun nahe der Oasenstadt Turpan 24 Menschen getötet. Die „Randalierer“ hätten Polizeiwachen, Amtsgebäude und eine Baustelle angegriffen. Auch seien Polizeiautos in Brand gesetzt worden. Die Polizei habe das Feuer eröffnet und elf Unruhestifter erschossen, berichtete die Staatsagentur Xinhua. Es war der seit langem schwerste Gewaltausbruch in der von muslimischen Uiguren bewohnten Region, die ein Konfliktherd ist.

dpa

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