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Vermeintliches Krokodil „Klausi“ war ungefährliche Echse

Vermeintliches Krokodil „Klausi“ war ungefährliche Echse

Erst Krokodil, dann Biber, jetzt Echse: Das Rätsel um ein lange gesuchtes vermeintliches Krokodil in einem Badesee im bayerischen Schwandorf ist endlich gelöst.

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Das Foto der Polizei vom Mittwoch zeigt eine Bartagame, die am Klausensee bei Schwandorf (Oberpfalz) gefunden wurde. Das etwa 45 Zentimeter lange Reptil war einen Tag zuvor dort gefunden worden.

Quelle: dpa

Schwandorf. Am Klausensee wurde am Dienstag eine Bartagame gefunden, wie Polizei und Stadt Schwandorf am Mittwoch mitteilten. Einem Mann war die etwa 45 Zentimeter lange Echse auf einer Straße am See vor den Motorroller gelaufen. Der 67-Jährige fing das leguanartige Reptil ein, packte es in einen Sack und brachte es zur Polizei. Ein Experte identifizierte das Tier als eine ungefährliche Bartagame, die vor allem in Australien verbreitet sind. Es wurde in eine Reptileinauffangstation gebracht. Wie die Echse in den See gekommen ist, war zunächst unklar.

Das Rätsel um das Phantom-Krokodil „Klausi“ hatte die Stadt Anfang Juli mehr als eine Woche lang in Atem gehalten. Polizisten suchten am Tag und in der Nacht nach dem Tier. Zwei Zeugen hatten angegeben, ein etwa ein Meter langes Tier mit langem Schwanz und Krallen gesehen zu haben. Da die Behörden die Angaben ernst nahmen, wurde ein Badeverbot im Mittleren Klausensee verhängt. Mehrere Suchaktionen blieben erfolglos. Auch eine Überwachung des Ufers mit vier Wildkameras ergab keine Anzeichen auf ein Krokodil. Schließlich ging man davon aus, dass es sich bei „Klausi“ um einen Biber gehandelt haben muss und das Badeverbot wurde wieder aufgehoben.

Einem der Zeugen sei nun ein Foto der eingefangenen Bartagame gezeigt worden. Er habe das Reptil als das Tier identifiziert, das ihm vor rund drei Wochen am Klausensee begegnet war.

dpa

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