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Wirtschaft 13 Lippenstifte sind „ungenügend“
Nachrichten Wirtschaft 13 Lippenstifte sind „ungenügend“
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13:17 23.02.2018
Herkömmliche Lippenstifte enthalten oft Paraffine. Quelle: dpa
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Frankfurt

Herkömmliche Lippenstifte erhalten im Test schlechte Noten: 13 Mal hat die Zeitschrift „Ökotest“ die Note „ungenügend“ vergeben – ein Mal die Note „ausreichend“ (Ausgabe 3/2018). Unter den Produkten sind Lippenstifte der Marken L’Oreal, Maybelline und Manhattan. Sie wurden auf bedenkliche Inhaltsstoffe untersucht.

Naturkosmetik schneidet üblicherweise besser ab, so auch dieses Mal: Sieben Mal wurde die Note „sehr gut“ verteilt, ein als „natural lipstick“ gekennzeichnetes Produkt erhielt die Note „befriedigend“. Unter den Testsiegern sind auch die Naturkosmetik-Linien der Drogeriemärkte Dm, Müller und Rossmann.

Inhaltsstoffe können krebserregend sein

Die meisten konventionellen Lippenstifte basieren auf erdölbasierten Fetten, den sogenannten Paraffinen. In 12 der 14 nun getesteten Parraffin-Produkte stecken die sogenannten aromatischen Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH). Diese können Stoffe enthalten, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein.

In allen Paraffin-Produkten hat das Prüflabor zudem die chemischen Verbindungen MOSH und POSH gefunden. Sie können sich zum Beispiel im Fettgewebe des Körpers und der Leber anreichern. Manche Farbstoffe können außerdem allergische Reaktionen auslösen. Kritisch sind all die Inhaltsstoffe laut „Ökotest“ vor allem, weil der Lippenstift beim Sprechen, Essen und Küssen von den Lippen abgeleckt wird.

Für rund 17 Millionen Frauen in Deutschland gehört Lippenstift zum Alltag – Tendenz leicht steigend. Der Lippenstift ist damit unangefochtene Spitzenreiter unter den dekorativen Kosmetikprodukten.

Von dpa/RND/ang

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