Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft Ab heute wird der Kontowechsel leichter
Nachrichten Wirtschaft Ab heute wird der Kontowechsel leichter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:59 18.09.2016
Für Bankkunden wird ein Kontowechsel zu einem anderen Institut leichter. Quelle: Andrea Warnecke/dpa
Anzeige
Berlin

Für Bankkunden wird ein Kontowechsel zu einem anderen Institut leichter. Künftig muss die neue Bank Versicherungen, Telefon- oder Stromanbieter über die geänderte Kontoverbindung informieren. Das sehen gesetzliche Bestimmungen vor, die am Sonntag in Kraft treten.

„Aufwändige und langwierige Verfahren standen vielen dabei im Weg, das für sie günstigste Angebot am Markt auszuwählen“, sagte der Staatssekretär im Bundesverbraucherministerium, Gerd Billen. Der neue verpflichtende Service erhöhe auch den Wettbewerb unter den Banken

Banken müssen zusammenarbeiten

Künftig müssen alte und neue Bank bei einem Wechsel zusammenarbeiten. So muss das neue Institut ein- und ausgehende Überweisungen sowie Lastschriften übernehmen. Die bisherige Bank hat dazu dem neuen Institut und dem Kunden eine Liste der bestehenden Aufträge der vorangegangenen 13 Monate zu übermitteln.

Die Regelungen sind Teil des Zahlungskontengesetzes, mit dem eine EU-Richtlinie in deutsches Recht umgesetzt wird. Andere Bestimmungen wie das „Basiskonto“ greifen bereits. So hat zum Beispiel seit dem 19. Juni jeder Bürger in Deutschland das Recht auf ein Girokonto.

Von RND/dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein Jahr nach Bekanntwerden des Abgas-Skandals bei Volkswagen pochen die Verbraucherzentralen auf Wiedergutmachung für betroffene Autobesitzer. Die Kunden warteten immer noch vergeblich auf einen Ausgleich für die Manipulation an der Abgasreinigung ihrer Fahrzeuge.

18.09.2016

Die garantierten Renditen der Versorger für Strom- und Gasnetze sollen deutlich gekürzt werden. Eon-Chef Teyssen sieht das kritisch. Am Atomkompromiss hält Deutschlands bislang größter Energiekonzern fest, fordert aber einen Vertrag mit dem Bund für den Milliardendeal.

18.09.2016

90 Millionen Euro Verlust in diesem Jahr und im kommenden Jahr dürfte es noch mehr werden, fürchtet die Geschäftsführung von Kaiser's Tengelmann. Auch an anderen Stellen wird die Luft für die von der Zerschlagung bedrohten Kette dünner. Hilft ein Spitzentreffen?

17.09.2016
Anzeige