Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft Anstieg der Verbraucherpreise in den Euro-Ländern bleibt niedrig
Nachrichten Wirtschaft Anstieg der Verbraucherpreise in den Euro-Ländern bleibt niedrig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:45 31.07.2015
In den EU-Ländern bleibt der Anstieg der Verbraucherpreise auf niedrigem Niveau. Die Inflationsrate der im Juli liegt bei durchschnittlich 0,2 Prozent. Quelle: Carsten Rehder
Anzeige
Luxemburg

Im Vormonat hatte sie ebenfalls 0,2 Prozent betragen. In Deutschland liegt die Teuerung nach neuesten Daten des Statistischen Bundesamtes in etwa auf dem durchschnittlichen Niveau der Eurozone.

Für den leichten Auftrieb sorgten vor allem die Preise für Dienstleistungen sowie für Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak. Sie lagen im Juli nach Angaben vom Freitag um 1,2 beziehungsweise 0,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Bremsend wirkten hingegen weiter die Energiepreise, die um 5,6 Prozent sanken.

Währungshütern macht das niedrige Preisniveau Sorgen. Mit 0,2 Prozent liegt die Inflation im gemeinsamen Währungsraum weiter deutlich unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) für die Preisstabilität. Die Notenbank strebt mittelfristig knapp zwei Prozent an. Die EZB hat deshalb ihre Geldpolitik extrem gelockert. Sie erwartet allerdings, dass die Inflation im Euroraum erst zum Jahresende hin allmählich anziehen wird.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Bund will mit einem weiteren Sonderprogramm kleinere Bahn-Haltestellen modernisieren. 50 Millionen Euro stehen bis 2018 bereit, um etwa Barrieren für Alte und Menschen mit Behinderung zu beseitigen.

31.07.2015

Die Kauflaune der Verbraucher lässt im deutschen Einzelhandel die Kassen klingeln. Im ersten Halbjahr 2015 setzte die Branche real (preisbereinigt) 2,5 Prozent mehr um als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

31.07.2015

Die starke Aufwertung des Franken gegenüber dem Euro und der sinkende Goldpreis haben der Schweizerischen Nationalbank (SNB) erneut heftige Milliardenverluste eingebrockt.

31.07.2015
Anzeige