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Arbeitgeberverbände weisen Tarifforderung zurück

Bund und Kommunen Arbeitgeberverbände weisen Tarifforderung zurück

Es ist nicht genug Geld da: Die kommunalen Arbeitgeber wollen der Forderung von Verdi nach sechs Prozent mehr Lohn für den Öffentlichen Dienst nicht nachkommen. „Wir können uns keine großen Sprünge erlauben“ gab Thomas Böhle, Chef der kommunalen Arbeitgeber, gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) bekannt.

Frank Bsirske (r) und Thomas Böhle, Präsident der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA). Sechs Prozent mehr Lohn sind laut Böhle nicht leistbar.

Quelle: dpa

Berlin. Die kommunalen Arbeitgeber weisen die Tarifforderung der Gewerkschaften für den Öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen zurück. „Sechs Prozent sind einfach nicht leistbar“, sagte Thomas Böhle, Präsident der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

„Die soziale Komponente mit der geforderten Tariferhöhung um mindestens 200 Euro ist ein großes Problem für die Kommunen. Sie läuft auf eine überproportionale Steigerung der Personalausgaben für den unteren Einkommensbereich hinaus.“ In diesem Bereich würden die Kommunen ohnehin schon deutlich besser zahlen als viele Private.

Finanzlage zu prekär

Verdi-Chef Frank Bsirske hatte die Tarifforderung der Gewerkschaft am Donnerstag bekannt gegeben. Demnach sollen die 2,3 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Geld erhalten, mindestens aber 200 Euro mehr.

Böhle verwies auf die unverändert prekäre Finanzlage vieler Kommunen: „Wir können uns keine großen Sprünge erlauben. Ich wünsche mir mehr Realismus bei den Gewerkschaften.“ Städte und Gemeinden seien nach wie vor mit 141 Milliarden Euro verschuldet, die Kassenkredite würden sich auf annähernd 50 Milliarden Euro belaufen: „40 Prozent der Kommunen sind akut in Finanzschwierigkeiten. Der Rückstand bei den Investitionen beträgt 126 Milliarden Euro.“

Von RND

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