Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft Audi, BMW und Mercedes legen in USA deutlich zu
Nachrichten Wirtschaft Audi, BMW und Mercedes legen in USA deutlich zu
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:52 16.05.2015
Audi-Stand bei der Detroit Auto Show: Für die deutschen Premiumhersteller Audi, Daimler und BMW lief es im April in den USA rund. Quelle: Uli Deck/dpa
Anzeige

Europas größter Autohersteller Volkswagen hat in den USA dagegen weiter Probleme mit seiner Kernmarke VW - aber immerhin konnte der zuletzt teils zweistellige Absatzrückgang eingedämmt werden. Die Zahl der verkauften VW-Autos ging um 2,7 Prozent auf 30 009 zurück, wie der Konzern mitteilte.

Da der Gesamtmarkt um fast fünf Prozent auf 1,45 Millionen Fahrzeuge anzog, büßten die Wolfsburger in dem für Autohersteller wichtigen Markt weiter an Boden ein. VW kämpft unter anderem mit den Folgen einer als verfehlt geltenden Modellpolitik. Dies galt auch als einer der Kritikpunkte an VW-Vorstandschef Martin Winterkorn im Machtkampf mit dem früheren Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand Piëch.

Deutlich besser lief es vor allem für Mercedes-Benz. Die Daimler-Marke verkaufte vor allem dank einer hohen Nachfrage nach der neuen C-Klasse und alltagstauglichen Geländefahrzeugen (SUVs) 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Inklusive der Marke Smart und Sprinter-Fahrzeugen stieg der Daimler-Absatz um 10,6 Prozent auf 32 432 Stück.

Die Wachstumsrate der Stuttgarter lag damit über derjenigen von BMW. Der Münchener Erzrivale konnte im April von der Kernmarke knapp 27 000 Autos (+6,9 Prozent) und inklusive Mini 32 428 Fahrzeuge (+9,6 Prozent) verkaufen. Auch die VW-Tochter Audi lag mit einem Absatzplus von 7,5 Prozent auf 16 827 Autos hinter Mercedes-Benz. Im März waren sowohl Audi also auch BMW noch schneller als Daimler gewachsen.

Nach einem schwachen März lief es im April auch wieder besser für den größten US-Autohersteller General Motors, der den Absatz um 5,9 Prozent auf 269 000 steigerte. Auch die die Nummer zwei Ford konnte mit 221 652 Fahrzeugen (plus 5,4%) seinen Marktanteil leicht ausbauen.

Nicht ganz so gut wie zuletzt lief es für Toyota. Der japanische Konzern, der weltweit mit Volkswagen um die Krone des größten Autobauers buhlt, legte zwar weiter zu. Die Wachstumsrate ging jedoch deutlich zurück und blieb mit 1,8 Prozent auch unter der des Gesamtmarkts. Der Marktanteil der Nummer drei in den USA sank daher auf 14,0 (Vorjahr: 14,4) Prozent.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Post- und Paketzusteller legen wieder die Arbeit nieder: Die Gewerkschaft Verdi hat heute rund 10 000 Beschäftigte der Deutschen Post AG in allen Bundesländern erneut zur Warnstreiks aufgerufen.

16.05.2015

Nach den Neubesetzungen im VW-Aufsichtsrat betrachtet Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil den Machtkampf bei Europas größtem Autobauer als beendet. "Die Entscheidungen sind getroffen, das Registergericht Braunschweig hat den Aufsichtsrat nach dem Rücktritt von Prof. Piëch und seiner Frau wieder vervollständigt", sagte der SPD-Politiker der "Bild"-Zeitung (Samstag).

16.05.2015

Der schwedische Energiekonzern Vattenfall drängt auf belastbare Informationen über den klimapolitischen Kurs der Bundesregierung. "Es wäre gut, vor dem Sommer Klarheit zu haben", sagte Vattenfall-Chef Magnus Hall in Hamburg.

16.05.2015
Anzeige