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Bessere Aussichten für die Baubranche

Bau Bessere Aussichten für die Baubranche

Einem schwachen Auftakt soll eine deutliche Belebung folgen: Die deutsche Bauindustrie geht "verhalten optimistisch" in die wichtigste Jahreszeit der Branche. "Wind und Wetter haben den deutschen Bauunternehmen im ersten Quartal zu schaffen gemacht", sagte der Präsident des Hauptverbandes der Bauindustrie, Thomas Bauer.

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Größter Posten waren im ersten Quartal Wohngebäude. Insgesamt wurde die Errichtung von 55 425 neuen Wohnungen genehmigt.

Quelle: Martin Schutt/Archiv

Berlin. r. Der Branchenumsatz sank im ersten Jahresviertel verglichen mit der Vorjahresperiode um drei Prozent.

Nun soll es aber aufwärtsgehen. Der Verband erwartet für das Gesamtjahr 2015 ein Umsatzplus von zwei Prozent. Das soll auch der Beschäftigung helfen und einen Zuwachs um 3000 auf 766 000 Arbeitnehmer bringen.

Bauer nannte mehrere günstige Faktoren. So habe sich die Konjunktur im Euroraum etwas erholt. Der Wertverlust des Euro erleichtere die Exporte in Staaten mit anderen Währungen, sie werden dort billiger. Zugleich seien viele Rohstoffpreise zurückgegangen.

Die Auftragslage des Baugewerbes sei glänzend. "Die Unternehmen verfügten zu Jahresbeginn über Rekordauftragsbestände - und das im dritten Jahr in Folge", berichtete der Bauindustrie-Präsident. Im ersten Quartal seien die Aufträge noch einmal gestiegen.

"Treiber der Baukonjunktur bleibt auch 2015 der Wohnungsbau", sagte Bauer. Dieser werde begünstigt durch die hohe Zuwanderung nach Deutschland, das niedrige Zinsniveau und den guten Arbeitsmarkt. Drei Prozent Umsatzwachstum seien in diesem Segment zu erwarten.

In der Privatwirtschaft könnten die Investitionen wieder zunehmen - was auch dem Bau zugutekommen würde. "Für einen deutlichen Schub reichen diese Impulse aus unserer Sicht jedoch nicht aus", sagte Bauer. Deshalb rechnet der Verband nur mit 1,5 Prozent mehr Umsatz im Wirtschaftsbau. Ebenso dürfte sich der öffentliche Bau entwickeln. Der Bund habe in den vergangenen Monaten mit Milliardenprogrammen die Grundlage für eine Investitionswende im öffentlichen Bereich gelegt.

dpa

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