Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Betriebsräte warnen vor Aus für Air Berlin

Luftverkehr Betriebsräte warnen vor Aus für Air Berlin

Seit Jahren vermarkten Air Berlin und Etihad einen Teil ihrer Flüge gemeinsam. Das bringt den klammen Berlinern zusätzliche Millionen. Doch nun bangen sie um die Genehmigung - nicht zum ersten Mal.

Voriger Artikel
Deutsche-Bank-Prozess könnte sich bis 2016 ziehen
Nächster Artikel
VW: Abgas-Affäre noch ohne Folgen für Verkäufe

Bei der schwer angeschlagenen Fluggesellschaft Air Berlin stehen möglicherweise Stellenstreichungen an.

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Berlin. Mit einem dramatischen Appell an die Bundesregierung haben Arbeitnehmervertreter der Air Berlin vor einem Verbot ihrer Gemeinschaftsflüge mit dem Großaktionär Etihad gewarnt.

"Der Wegfall dieser Einnahme ist für die airberlin existenzbedrohend", heißt es in einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die vier Betriebs- und Personalratsvorsitzenden der Air Berlin äußern darin die Sorge, dass die zweitgrößte deutsche Airline mit mehr als 8000 Beschäftigten "vom Markt verschwinden" könnte.

Mit den sogenannten Codeshare-Flügen mache die angeschlagene Gesellschaft einen zusätzlichen Umsatz von etwa 140 Millionen Euro im Jahr - in etwa so viel wie man an Luftverkehrssteuer bezahle. Das Bundesverkehrsministerium hält einen Teil der Flüge für rechtswidrig, Grundlage ist ein Luftverkehrsabkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Behörden hatten die gemeinsam vermarkteten Flüge vor einem Jahr und im Frühjahr für den Sommerflugplan ausnahmsweise noch einmal zugelassen.

Es ist aber noch offen, ob sie für diesen Winterflugplan genehmigt werden, der an diesem Sonntag beginnt. In der vergangenen Woche gab es Verhandlungen mit Vertretern vom Golf, Ergebnisse aber drangen bisher nicht an die Öffentlichkeit.

"Aus deutscher Sicht gibt es keinen Gewinner in diesem Szenario", heißt es in dem Brief an Dobrindt. Die Betriebsräte fürchten, dass Billigflieger wie Ryanair und Easyjet den Platz der Air Berlin einnehmen, wenn diese in die Knie geht. Dies werde dann auch die Schwierigkeiten des deutschen Marktführers Lufthansa verstärken.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 11.236,50 +0,29%
TecDAX 1.756,50 +0,18%
EUR/USD 1,0562 ±0,00%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

FMC 77,20 +3,47%
FRESENIUS... 69,87 +2,31%
BEIERSDORF 78,43 +1,86%
DT. BANK 17,32 -3,34%
THYSSENKRUPP 23,48 -2,44%
INFINEON 16,20 -1,12%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 170,60%
Crocodile Capital MF 121,61%
Stabilitas GOLD+RE AF 114,23%
Fidelity Funds Glo AF 100,02%
Morgan Stanley Inv AF 96,13%

mehr

  • Jetzt einschalten!

    Begeistern Sie Ihre Kunden mit Ihren eigenen Angeboten & Informationen auf großen Bildschirmen – spielend einfach mit der LVZ Mediabox. mehr

  • Unsere Empfehlung

    Kein Display? Kein Problem! Von 22 bis 55 Zoll - mit unseren Mediabox-Komplettsystemen bieten wir Ihnen immer die individuell passende Lösung an. mehr

  • Top Preis

    Sie besitzen bereits einen Display? Mit der LVZ Mediabox steuern Sie ihre individuelle Sendeschleife bequem über das Internet. mehr

  • Sie bestimmen das Programm

    Individuell und aktuell: Ihre Informationen, Angebote und Aktionen sowie News der LVZ und von N24 auf der LVZ Mediabox mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Onlineabo

    "LVZ-Online Extra" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kö... mehr