Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft Bosch schweigt zu Dokumenten in Dieselaffäre
Nachrichten Wirtschaft Bosch schweigt zu Dokumenten in Dieselaffäre
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:16 13.05.2018
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt in Sachen Abgasskandal auch gegen mehrere Bosch-Mitarbeiter. Quelle: dpa
Anzeige
Stuttgart

In dem Bericht geht es um klagende Anleger, die dem Bosch-Kunden Volkswagen eine zu späte Information über die Manipulationen an Dieselmotoren vorwerfen. Ein Sprecher von Bosch wollte sich am Samstag unter Verweis auf laufende Ermittlungen nicht zu dem Thema äußern.

Dem Magazin zufolge hatte ein Richter Bosch aufgefordert, der zuständigen Kammer verschiedene Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Der Autozulieferer habe jedoch die Herausgabe abgelehnt und sich dabei auf das Zeugnisverweigerungsrecht berufen.

Ermittlungen auch gegen Bosch-Mitarbeiter

Bosch hatte VW mit Grundversionen einer Software zur Motorsteuerung und Abgasreinigung beliefert. Weil das Programm möglicherweise von dem Autobauer zur Manipulation von Stickoxid-Werten genutzt wurde, ermittelt die Staatsanwaltschaft Stuttgart auch gegen Bosch-Mitarbeiter.

In den USA, wo die VW-Abgasaffäre im September 2015 bekanntgeworden war, laufen ebenfalls Verfahren. Bei den in Stuttgart eingeforderten Dokumenten soll es sich nach Informationen des „Spiegel“ unter anderem um E-Mails zwischen Mitarbeitern von Bosch und Volkswagen im Jahr 2007 handeln.

Von dpa/RND

19 Stunden hat es gedauert – nach einer langen Nacht hat der Schlichter gesprochen. Ob die Bau-Tarifparteien den Vorschlag von Wolfgang Clement annehmen ist aber offen. Wird er angenommen, winkt den Arbeitern in der Bauwirtschaft ein deutliches Gehaltsplus.  

12.05.2018

Anfang 2018 trat die US-Steuerreform von Präsident Donald Trump in Kraft. Laut einem Bericht des „Spiegel“ könnte sich die Reform negativ auf die deutsche Wirtschaft auswirken, denn die Reform könnte auch deutsche Firmen vermehrt in die USA locken.

11.05.2018

Volkswagen ruft 219.000 Polo-Exemplare des aktuellen Modelljahres wegen Problemen mit Gurtschloss-Halterungen der Rückbank zurück. Dies betreffe auch 191.000 Seat-Modelle der Baureihen Ibiza und Arona, deren Gurtschlösser ähnlich konfiguriert seien, sagte ein VW-Sprecher am Freitag in Wolfsburg.

11.05.2018
Anzeige