Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft Bundesbank: Deutsche wollen Kleinmünzen behalten
Nachrichten Wirtschaft Bundesbank: Deutsche wollen Kleinmünzen behalten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:37 09.10.2015
Die Deutschen haben eine positive Einstellung zur «Kleinmünze». Quelle: Karlheinz-Schindler
Frankfurt/Main

"Die deutsche Bevölkerung hat nach unseren Untersuchungen eine positive Einstellung zu Kleinmünzen", sagte Notenbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele. Die Mehrheit sei gegen eine Abschaffung der kupferfarbenen Geldstücke. Die Bundesbank sehe keinen Grund, warum der Wunsch der deutschen Bevölkerung, an den Kleinmünzen festzuhalten, nicht erfüllt werden sollte.

Allerdings hatte eine Umfrage von myMarktforschung im Sommer ein anderes Bild ergeben: Dabei hatten sich 53 Prozent (der 1000 Befragten) dafür ausgesprochen, die kleinen Geldstücke aus dem Verkehr zu ziehen. Nur ein gutes Viertel (28 Prozent) lehnte das ab.

Auch Thiele räumte ein, dass ein Großteil der Ein- und Zwei-Cent-Stücke gar nicht für das tägliche Einkaufen verwendet werden, sondern verloren gehen oder zwecks Entlastung des Portemonnaies zurückgelegt oder gehortet werden.

Nach einer früheren Schätzung der Bundesbank wird etwa jede fünfte Ein-Cent-Münze im Umlauf für das tägliche Einkaufen genutzt, bei der Zwei-Cent-Münze etwa jede vierte, sagte Thiele. "Das heißt: 75 Prozent sind verloren oder im Einmachglas oder sonst wo."

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Großbanken sollen einen zusätzlichen Finanzpuffer schaffen, um bei Schieflagen nicht mit Steuergeld gerettet werden zu müssen. Die führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) wollten sich am Donnerstagabend in Lima am Rande der Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank auf ein weiteres Sicherheitspolster für große Finanzinstitute verständigen.

09.10.2015

Die Baupreise in Deutschland steigen weiterhin deutlich schneller als die Verbraucherpreise. Der Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude - also ohne Fertighäuser - kostete im August 1,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

09.10.2015

In der vergangenen Woche herrschte noch Ausverkaufsstimmung an der Frankfurter Börse. Jetzt kann die Anleger plötzlich nicht einmal mehr ein Rekordverlust bei der Deutschen Bank aus der Ruhe bringen. Denn es gibt weiterhin kaum Alternativen bei der Geldanlage.

08.10.2015