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China-Verkäufe bringen VW wieder in die Spur

Auto China-Verkäufe bringen VW wieder in die Spur

In China läuft es für die deutschen Autobauer nach langer Durststrecke wieder besser. Das ist besonders für VW wichtig. Die Wolfsburger brauchen viel Geld, um mit den Folgen des Diesel-Skandals fertig zu werden.

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Ein VW Polo als Polizeiauto in der chinesischen Stadt Shanghai. Foto: Jens Kalaene

Wolfsburg. Die VW-Verkäufe in China kommen wieder in Fahrt und helfen dem Konzern vorerst über die Folgen des Abgas-Skandals hinweg.

Nach durchwachsenem Verkauf in den Vormonaten sprang Volkswagens wichtigster Markt im Januar wieder an und bescherte dem Konzern nach neunmonatiger Durststrecke wieder ein Plus bei den Auslieferungen weltweit. Um 3,7 Prozent ging der Wert im Jahresvergleich nach oben. Die Marke VW legte weltweit um 2,8 Prozent bei den Verkäufen zu, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Volkswagen profitiert damit nun auch vom zurückgekehrten Wachstum in Chinas Automarkt. Insgesamt waren die Verkäufe aller Hersteller in China im Januar um 13,5 Prozent gestiegen. Die Verkaufszahlen des VW-Konzern kletterten mit 13,9 Prozent sogar noch etwas stärker. Volkswagen verkaufte damit fast die Hälfte seiner Fahrzeuge im Reich der Mitte.

Mercedes und BMW hatten dort ebenfalls kräftig zugelegt. Auch die VW-Tochter Audi landete im Januar in China wieder im Plus. Im vergangenen Jahr hatte der Markt noch geschwächelt, bis die chinesische Regierung im Herbst die Mehrwertsteuer für viele Autos halbierte und die Verkäufe wieder in Schwung kamen.

In Europa hat die VW-Kernmarke dagegen weiter zu kämpfen. Die Auslieferungen schrumpften hier um 3,1 Prozent. In Deutschland fiel der Wert um 5,2 Prozent, während die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland insgesamt um drei Prozent gewachsen war. Der gesamte VW-Konzern legte dagegen in Europa zu und steigerte die Verkäufe in Deutschland ebenfalls leicht. Die USA bleiben für VW aber weiterhin ein schwieriges Pflaster. Im Januar schrumpften dort die Verkäufe weiter.

Neben Audi erzielte auch die Sportwagentochter Porsche mit 24 Prozent erneut ein kräftiges Verkaufsplus. Skoda steigerte die Auslieferungen um 5,2 Prozent, Seat schaffte mit 0,1 Prozent plus nur einen Mini-Zuwachs.

Gerade im Moment sind die Verkaufszahlen für VW besonders wichtig: Volkswagen braucht viel Geld, um mit den Folgen des Diesel-Skandals fertig zu werden. Weltweit haben rund 11 Millionen Autos des Konzerns die verbotene Software an Bord, die den Stickoxidausstoß bei Abgastests künstlich heruntergeregelt hat. Europas größter Autohersteller wird nun von den Vereinigten Staaten verklagt; in Deutschland ermittelt die Staatsanwaltschaft unter anderem wegen Betrugsverdachts. In beiden Ländern gibt es auch Schadenersatzklagen gegen den Konzern.

Volkswagen will die Autos jetzt so umzubauen, dass sie auch ohne verbotene Software die Abgas-Grenzwerte einhalten. Der Rückruf in Deutschland ist im Januar mit dem Modell Amarok angelaufen. Ende März sollen dann auch betroffene Passat-Modelle in die Werkstatt. Die Nachbesserung auch bei anderen Modellen soll insgesamt das ganze Jahr lang dauern. "Das ist eine der größten organisatorischen Herausforderungen, der wir uns als Serviceorganisation stellen", sagte VW-Vertriebschef Jürgen Stackmann laut Mitteilung.

dpa

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