Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft China streicht 1,8 Mio. Jobs in Stahl- und Kohleindustrie
Nachrichten Wirtschaft China streicht 1,8 Mio. Jobs in Stahl- und Kohleindustrie
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:14 29.02.2016
Chinas Führung will dieses Jahr etliche Kohlebergwerke schließen. Foto: Hu Guolin
Anzeige
Peking

g.

Die Regierung in Peking wird demnach umgerechnet etwa 14 Milliarden Euro zur Unterstützung entlassener Arbeiter bereitstellen. Pro Wirtschaftszweig sind von dem Stellenabbau etwa 15 Prozent der Beschäftigten betroffen. Für die Entlassungen wurde zunächst kein zeitlicher Rahmen genannt.

Allein die Überkapazitäten der Stahlindustrie sind in China laut einer Studie der Europäischen Handelskammer zwischen 2008 und 2014 von 132 Millionen auf 327 Millionen Tonnen gestiegen. Die Situation wird Wirtschaftsexperten zufolge auch zu einem immer größeren Problem für ausländische Konkurrenten, weil chinesische Unternehmen ihre Erzeugnisse zu Niedrigpreisen auf dem Weltmarkt anbieten.

Auch deutschen Stahlkonzernen wie ThyssenKrupp und Salzgitter macht die Entwicklung zu schaffen. Mehrere EU-Staaten hatten die EU-Kommission in Brüssel vor kurzem gedrängt, Anti-Dumping-Verfahren gegen Peking zu beschleunigen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Beim Abgasthema erklärte Daimler wiederholt, eine weiße Weste zu haben. Nun liegt eine Sammelklage aus den USA auf dem Tisch. Wirklich vergleichbar mit den VW-Schummeleien ist das nicht. Aber auch deutsche Umweltschützer melden sich erneut zu Wort.

29.02.2016

Für die bundesweit rund 2200 VW-Vertragshändler wird es bald ernst: Sie müssen mit dem Passat eine erste Nagelprobe im Abgas-Rückruf bestehen. Spannend wird es außerdem vor einem Bochumer Gericht.

29.02.2016

Die IG Metall will 5 Prozent mehr Geld, die Arbeitgeber halten das für "völlig unangemessen". Von Ende April an, könnte es Warnstreiks geben.

29.02.2016
Anzeige