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Wirtschaft Daimler knüpft erste Verbindungen für Rückkehr in den Iran
Nachrichten Wirtschaft Daimler knüpft erste Verbindungen für Rückkehr in den Iran
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14:02 18.01.2016
Daimlers Nutzfahrzeugchef Wolfgang Bernhard sieht in Iran einen großen Nachholbedarf für Nutzfahrzeuge, allen voran Lkws. Quelle: Julian Stratenschulte
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Stuttgart/Teheran

n. Dafür habe Daimler Absichtserklärungen mit den lokalen Kooperationspartnern Iran Khodro Diesel (IKD) und der Mammut Group unterzeichnet.

Neben einem Joint Venture für die Produktion von Mercedes-Benz-Lkw und Antriebskomponenten sei die Gründung einer Vertriebsgesellschaft für Mercedes-Benz-Lkw und Komponenten geplant. Außerdem will Daimler Anteile an dem früheren Motoren-Joint-Venture Iranian Diesel Engine Manufacturing (IDEM) erwerben. Darüber hinaus prüften beide Partner den Aufbau eines Gemeinschaftsunternehmens für den Vertrieb von Mercedes-Nutzfahrzeugen. Erste Lieferungen in den Iran seien schon 2016 möglich.

Am Samstagabend hatte die internationale Atomenergiebehörde IAEA in Wien grünes Licht für die Aussetzung der mehr als zehn Jahre dauernden Sanktionen gegen Teheran wegen des Nuklearprogramms gegeben. Daimlers Nutzfahrzeugchef Wolfgang Bernhard war nun in das Land gereist. Er sehe einen "großen Nachholbedarf für Nutzfahrzeuge, allen voran Lkws", sagte Bernhard. In früheren Jahren habe Daimler dort jährlich bis zu 10 000 Fahrzeuge abgesetzt, größtenteils Nutzfahrzeuge.

dpa

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