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Dax fängt sich nach jüngstem Rückschlag

Börsen Dax fängt sich nach jüngstem Rückschlag

Keine Themen beschäftigen die Anleger am deutschen Aktienmarkt momentan mehr als der drohende Brexit und die US-Zinswende. In beiden Fällen herrscht Unsicherheit. Immerhin schafft es der Dax, sich stabil zu halten.

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In der Börse in Frankfurt am Main spiegelt sich ein Händler in einem Logo des Deutschen Aktienindex (DAX).

Quelle: Fredrik von Erichsen

Frankfurt/Main. Nach seinem jüngsten Rückschlag ist der Dax mit einem kleinen Gewinn in die Woche gestartet. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer schloss 0,18 Prozent fester bei 10 121,08 Punkten und schüttelte auch einen unerwartet deutlichen Auftragsrückgang für die deutsche Industrie ab.

Zu größeren Kurssprüngen reichte es bei einem recht lustlosen Handel allerdings nicht. Jochen Stanzl von CMC Marktes mahnte denn auch, den Zuwachs nicht zu hoch zu bewerten: "Die heutige Erholung des Dax um ein paar Punkte ist lediglich eine Gegenreaktion auf die Verluste vom Freitag, mehr nicht."

Auch der MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen erholte sich zum Wochenauftakt und legte um 0,53 Prozent auf 20 634,24 Punkte zu. Der Technologiewerte-Index TecDax hingegen gab um 0,29 Prozent auf 1683,41 Zähler nach.

Nach dem Börsenschluss in Europa warteten viele auf eine Rede der US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen, von der man sich Hinweise darauf erhoffte, wann die Fed ihren Leitzins weiter anheben wird. Nachdem die US-Arbeitsmarktdaten am vergangenen Freitag schwach ausgefallen waren, ist aus Sicht der meisten Experten eine Fortsetzung der Ende 2015 eingeleiteten Zinswende schon zur Mitte Juni vom Tisch.

Zudem wird damit gerechnet, dass die US-Währungshüter den Volksentscheid in Großbritannien über den Verbleib in der Europäischen Union (EU) abwarten werden. CMC-Experte Stanzl geht nun davon aus, dass sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt weiter zurückhalten werden, solange die Fakten zur US-Wende und einem möglichen Brexit nicht auf dem Tisch lägen.

Den Dax führten am Montag die Versorger an. RWE-Papiere gewannen 4,13 Prozent, Aktien des Konkurrenten Eon rückten um 2,21 Prozent vor. Ein Marktbeobachter sagte, viele Investoren positionierten sich derzeit mit Blick auf die Ereignisse der nächsten Wochen defensiv und kämen dabei an den Versorgern nicht vorbei.

Ansonsten sorgten vor allem Analystenkommentare und Übernahmefantasien für Bewegung. Die Aktien der Lufthansa rutschten am Dax-Ende um 2,49 Prozent auf 12,125 Euro ab - das war der tiefste Stand seit knapp vier Monaten. Hier belasteten wieder anziehende Ölpreise, welche die Treibstoffkosten verteuern. Zudem sorgt sich die britische Bank Barclays um eine schwache Nachfrage bei den europäischen Fluggesellschaften.

Schlusslicht im MDax waren die Aktien von Bilfinger, die mit minus 5,03 Prozent an ihre jüngsten Verluste anknüpften. Nach dem Verkauf der Bau- und Gebäudedienstleistungssparte strich das Bankhaus Metzler seine Kaufempfehlung für die Papiere. Die DZ Bank nahm sie von ihrer Empfehlungsliste.

Positiv wurde an der Börse hingegen eine Personalie von Index-Kollege Stada aufgenommen. Die Papiere legten um 3,76 Prozent zu und gehörten zu den größten MDax-Gewinnern. Der Generikahersteller muss zunächst auf seinen langjährigen Vorstandschef Hartmut Retzlaff verzichten.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 0,15 fester bei 3001,90 Punkten. Der Pariser CAC-40-Index beendete den Tag nahezu unverändert, während der Londoner FTSE 100 deutlicher zulegte. Der Dow Jones Industrial in New York stand zum Handelsschluss in Europa im Plus.

Am Rentenmarkt rutschte die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere erstmals in den negativen Bereich: Sie fiel von plus 0,01 Prozent am Freitag auf minus 0,02 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,09 Prozent auf 142,69 Punkte. Der Bund-Future gab um 0,19 Prozent auf 164,89 Punkte nach. Der Kurs des Euro gab zuletzt nach, hielt sich aber weiter deutlich über 1,13 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1349 (Freitag: 1,1154) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8811 (0,8965) Euro.

dpa

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