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13:29 02.02.2017
Einsamer Spitzenreiter: In München ist es am teuersten. Quelle: dpa
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Hannover

Trotz Mietpreisbremse wird es immer schwieriger, in Deutschlands Städten eine erschwingliche Wohnung zu finden. Denn die Quadratmeterpreise steigen seit Jahren unaufhörlich. Um 1,8 Prozent seien die ortüblichen Vergleichsmieten 2016 in die Höhe geklettert, ist das Ergebnis des Mietspiegelindex’ des Forschungsinstituts und Beratungsunternehmens F+B.

Die Studie untersucht nicht nur Wohnungsanzeigen, sondern vergleicht die amtlichen Mietpreisübersichten. Sie liefert deshalb nicht nur einen Einblick in den Markt der Neuvermietungen, der von Modernisierungen und Neubauten angetrieben wird. Der Mietspiegelindex blickt in den Bestand der Städte, also jene Wohnungen, die den Referenzwert für den boomenden Wohnungsmarkt liefern sollen.

So ist auch die Mietpreisbremse angelegt: In den betreffenden Gemeinden darf die Miete bei Abschluss eines neuen Mietvertrags in einer Bestandswohnung nicht mehr als zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Wenn die Vergleichsmiete jedoch steigt, dann lockert das auch die gesetzlichen Regelungen.

An der Spitze des Mietpreisindex’ steht 2016 wenig überraschend München. Hier sind die Top Drei der Rangliste:

1. Platz München

Mieten sind 71 Prozent höher als der deutsche Durchschnitt, sie liegen bei 11,18 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter.

2. Platz: Stuttgart

Stuttgart folgt auf Rang zwei. Knapp 50 Prozent über dem deutschen Durchschnitt kostet der Quadratmeter 9,76 Euro.

3. Platz: Leinfelden-Echterdingen

Die kleine Stadt Leinfelden-Echterdingen liegt vor den Toren Stuttgart, bei den Preisen liegt sie mit der Hauptstadt auf einem Level.

Im Mietpreisindex dominiert der Süden und Westen Deutschlands: Düsseldorf (Platz 9), Wiesbaden (Platz 10) und Köln (Platz 12). Hamburg auf Platz 15 ist das erste Nordlicht in der Rangfolge. Hannover liegt mit 6,51 Euro sogar drei Cent unter dem deutschlandweiten Durchschnitt. Aber auch hier sind die Preise in den letzten fünf Jahren um 11,8 Prozent gestiegen.

Von RND/aks

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