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Nachrichten Wirtschaft Diese Städte gehen bei der Förderung leer aus
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16:44 20.12.2017
Kein Masterplan, keine Förderung: Viele Städte müssen trotz hoher Abgasbelastung ohne Bundesmittel auskommen Quelle: dpa
Berlin

Unter den 29 Städten, die trotz Antragsberechtigung bei der Vergabe von Fördermitteln aus dem Dieselfonds leer ausgegangen sind, befinden sich auch Großstädte wie Berlin, Krefeld, Remscheid oder Siegen. Die Liste der potenziell förderberechtigten Städte geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage der Grünen hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Die Gründe, warum einige Städte trotz hoher Stickoxidbelastung und dem damit einhergehenden Förderanspruch kein Geld bekommen haben, sind unterschiedlich. So konnten die Mittel nur abgerufen werden, wenn ein „kommunaler Masterplan“ zur Luftverbesserung vorgelegt wurde. Einigen Städten fehlte die Zeit, einen solchen Masterplan aufzustellen.

„Bundesweit dürften rund 2 bis 3 Millionen Menschen von der Überschreitung der Stickoxid-Grenzwerte betroffen sein“, sagte Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer dem RND. Statt nur auf Förderprogramme zu setzen, „brauchen wir eine technische Nachrüstung der Diesel-Pkw auf Kosten der Hersteller“, forderte Krischer.

Die Liste der förderberechtigten, aber nicht berücksichtigten Städte

1. Berlin

2. Dinslaken

3. Eschweiler

4. Freiberg am Neckar

5. Gladbeck

6. Hagen

7. Halle (Westfalen)

8. Heidenheim an der Brenz

9. Ilsfeld

10. Krefeld

11. Kuchen

12. Langenfeld (Rheinland)

13. Leinfelden-Echterdingen

14. Leonberg

15. Mettmann

16. Mögglingen

17. Mühlacker

18. Neuss

19. Norderstedt

20. Overath

21. Pleidelsheim

22. Ravensburg

23. Remscheid

24. Schwäbisch Gmünd

25. Schwerte

26. Siegen

27. Tübingen

28. Walzbachtal

29. Witten

Von Andreas Niesmann/RND

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