Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Dobrindt: Abgas-Manipulationen bleiben künftig nicht unentdeckt

Auto Dobrindt: Abgas-Manipulationen bleiben künftig nicht unentdeckt

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt setzt auf eine abschreckende Wirkung der geplanten strengeren Abgaskontrollen als Lehre aus dem VW-Skandal. "Das sind schlagkräftige Maßnahmen, damit jedem auch zukünftig klar ist: Der Versuch von Manipulation bleibt nicht unentdeckt", sagte der CSU-Politiker am Donnerstag in einer Aktuellen Stunde im Bundestag.

Voriger Artikel
Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafen für Ex-Porschechefs
Nächster Artikel
Ermittler durchsuchen VW-Niederlassung in Südkorea

Müssen Autos bald unangekündigt zum «Dopingtest»?

Quelle: Patrick Pleul

Berlin. g.

Herstellern solle vorgeschrieben werden, Motorsoftware beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) offenzulegen. Technische Prüfdienste sollen sich bei Autobauern abwechseln. In "Anti-Schadstoff-Dopingests" sollen unangemeldet zugelassene Wagen kontrolliert werden. Dafür sollen staatliche Prüfstände entstehen.

Die Opposition warf Dobrindt Zögerlichkeit und Intransparenz beim Aufklären vor. Die von ihm eingesetzte Untersuchungskommission sei eher eine Beratungskommission, kritisierte Linke-Verkehrsexperte Herbert Behrens.

Es sei inakzeptabel, wenn mit der Manipulation von Schadstoffwerten Profit vor Gesundheit gehe. Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer sprach von einem "gigantischen Industrie- und Umweltproblem". Überschreitung von Abgaswerten finde bei vielen Automarken statt. "Dass die Branche das billigend nach wie vor in Kauf nimmt, das können wir nicht länger hinnehmen."

Der CDU-Abgeordnete Oliver Wittke betonte, Betrügereien bei VW seien zu ahnden. Kriminelles Verhalten eines einzelnen Unternehmens auf die ganze Branche zu übertragen, sei aber eine Unverschämtheit. "Die Autoindustrie ist und bleibt eine starke Branche in Deutschland." Arno Klare (SPD) wies darauf hin, dass bei der nötigen Offenlegung der Motorsoftware Datenschutz gewährleistet werden müsse.

Dobrindt wies Vorwürfe einer zu großen Nähe zur Autoindustrie zurück. "Partnerschaft ist keine Kumpanei." Die Bundesregierung kläre im Sinne der Kunden, der Wirtschaft und der Beschäftigten auf.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 10.938,00 +1,51%
TecDAX 1.718,00 +1,04%
EUR/USD 1,0742 +0,23%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

THYSSENKRUPP 23,34 +5,85%
CONTINENTAL 176,65 +2,78%
DAIMLER 66,15 +2,46%
RWE ST 11,71 -2,29%
FMC 73,95 -1,27%
DT. BANK 16,87 -0,79%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 159,95%
Crocodile Capital MF 122,39%
Stabilitas GOLD+RE AF 113,23%
Fidelity Funds Glo AF 91,70%
Morgan Stanley Inv AF 91,29%

mehr

  • Jetzt einschalten!

    Begeistern Sie Ihre Kunden mit Ihren eigenen Angeboten & Informationen auf großen Bildschirmen – spielend einfach mit der LVZ Mediabox. mehr

  • Unsere Empfehlung

    Kein Display? Kein Problem! Von 22 bis 55 Zoll - mit unseren Mediabox-Komplettsystemen bieten wir Ihnen immer die individuell passende Lösung an. mehr

  • Top Preis

    Sie besitzen bereits einen Display? Mit der LVZ Mediabox steuern Sie ihre individuelle Sendeschleife bequem über das Internet. mehr

  • Sie bestimmen das Programm

    Individuell und aktuell: Ihre Informationen, Angebote und Aktionen sowie News der LVZ und von N24 auf der LVZ Mediabox mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Onlineabo

    "LVZ-Online Extra" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kö... mehr