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Wirtschaft EU bereitet Strafzölle auf US-Produkte vor
Nachrichten Wirtschaft EU bereitet Strafzölle auf US-Produkte vor
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11:21 22.02.2018
Auf der EU-Liste für mögliche Strafzölle: Der Motorradbauer Harley-Davidson. Quelle: AP
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Brüssel

Die Europäische Union könnte innerhalb weniger Tage mit Strafzöllen auf amerikanische Produkte reagieren, sollten die USA solche gegen Europa verhängen. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Auf der Liste stünden insbesondere landwirtschaftliche Produkte wie Orangensaft aus Kalifornien, Kartoffeln und Tomaten.

Außerdem wollen die europäischen Staaten die USA treffen, indem Produkte mit Zöllen belegt werden, die für die Wahlkreise von Unterstützern des Präsidenten wirtschaftlich wichtig sind. Dazu gehören zum Beispiel Harley-Davidson-Motorräder – der Hersteller hat seinen Sitz in Wisconsin, wo der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, herkommt. Auch Bourbon-Whisky steht auf der Brüsseler Liste, berichtet die FAZ. Dieser wird in Tennessee und in Kentucky produziert, der Heimat von Mitch McConnell, der republikanischer Mehrheitsführer im Senat ist.

Ende vergangener Woche hatten die USA Pläne für Strafzölle auf Stahl und Aluminium veröffentlicht. Davon wären auch europäische Unternehmen betroffen.

Von ang/RND

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