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Wirtschaft Energiespeicher als Zukunftsthema der Solarbranche
Nachrichten Wirtschaft Energiespeicher als Zukunftsthema der Solarbranche
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09:36 19.06.2016
Eine Solaranlage ist auf dem Dach eines Hauses in Oberbayern. Quelle: Andreas Gebert
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München

Selbst erzeugter Solarstrom ist für die Verbraucher oft nur noch etwa halb so teuer wie der Strom aus dem Netz - deshalb könnte die Nachfrage nach Batteriespeichern künftig kräftig anziehen.

Erwartet werde eine dynamische Marktentwicklung, sagte Marco Sauer, Energieexperte vom Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI), der Deutschen Presse-Agentur vor der Solarmesse Intersolar (22. bis 24. Juni) in München.

Derzeit seien zwischen 35 000 und 40 000 solcher Speicher in deutschen Haushalten installiert - bei aktuell rund 1,5 Millionen Photovoltaikanlagen. "In den nächsten Jahren wird nach und nach die garantierte Einspeisevergütung aus dem EEG auslaufen. Das ist ein Anreiz, in Speicher zu investieren, um den Eigenverbrauch zu erhöhen", meinte Sauer.

Auch der Branchenverband Solarwirtschaft (BSW) erwartet eine stark wachsende Nachfrage nach Solarstromspeichern, mit denen sich die Nutzer noch unabhängiger vom Strombezug aus dem Netz machten. Das zeige auch der wachsende Informationsbedarf der Verbraucher.

Neue Geschäftschancen rund um die Batteriespeicher sieht der ZVEI vor allem bei Dienstleistungen wie Montage und Wartung der Geräte sowie Vernetzung und Steuerung. Die Zellherstellung für die Batterien sei zwar international aufgestellt, aber durch solche neuen Services entstünden auch hierzulande Arbeitsplätze und Wertschöpfung.

Batteriespeicher stehen ebenfalls im Fokus der Intersolar. Dabei präsentieren sich Unternehmen wie Varta, die Allgäuer Firma sonnen GmbH, bei der kürzlich der US-Industriekonzern General Electric eingestiegen war, oder Solarwatt aus Dresden. Neben globalen Marktanalysen befasst sich die Schau auch mit technologischen Innovationen, privaten und gewerblichen Anwendungen der Speicher sowie mit Batterieproduktion und Sicherheitsfragen.

dpa

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