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Wirtschaft Ferrero untersucht Vorwürfe der Kinderarbeit
Nachrichten Wirtschaft Ferrero untersucht Vorwürfe der Kinderarbeit
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22:15 23.11.2016
Wird das Spielzeug in den Kinderüberraschungseiern von arbeitenden Kindern hergestellt? Ferrero lässt die Vorwürfe untersuchen. Quelle: dpa
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London

Der Hersteller von Kinderüberraschungseiern geht nach eigenen Angaben Vorwürfen nach, wonach Spielzeug für die bekannten Süßwaren von Kindern hergestellt werden. Die Ermittlungen seien gründlich und würden mit Hochdruck geführt, teilte der italienische Konzern Ferrero mit.

1000 Ü-Eier für 4,43 Euro

Hintergrund ist ein Bericht der britischen Boulevardzeitung „The Sun“, wonach arme Familien in dem EU-Land das Spielzeug in Heimarbeit herstellen. Das Blatt zitierte eine Familie mit drei Kindern im Alter zwischen sechs und elf Jahren. Ihnen werden demnach für 1000 Ü-Eier umgerechnet 4,43 Euro gezahlt.

Nach dem Bericht der Sun bekommt die Familie die Einzelteile vom Ferrero-Zulieferer Romexa. Ein Manager der Firma kündigte an, die Verträge mit den betroffenen Fabriken zu kündigen, sollten die Vorwürfe stimmen. Man sei über die mutmaßlichen Zustände in Rumänien „entsetzt“, teilte Ferrero mit.

Von RND/abr

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