Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft Fiskus kassiert 23,5 Milliarden Euro bei Steuerkontrollen
Nachrichten Wirtschaft Fiskus kassiert 23,5 Milliarden Euro bei Steuerkontrollen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:30 11.09.2015
Betriebsprüfer und Steuerfahnder haben im Jahr 2014 rund sechs Prozent mehr Steuern eingetrieben. Quelle: Angelika Warmuth
Anzeige
Berlin

Das geht nach Angaben der "Wirtschaftswoche" vom Freitag aus Zahlen des Bundesfinanzministeriums hervor. 17,9 Milliarden Euro seien durch reguläre Betriebsprüfungen in die Staatskasse geflossen.

2,5 Milliarden hätten Steuerfahnder beigetragen, 2,2 Milliarden Euro seien über Umsatzsteuer-Nachprüfungen hereingekommen. Knapp 1 Milliarde Euro sei nach Lohnsteuer-Außenprüfungen geflossen. Im Vergleich zum Vorjahr hätten Betriebsprüfer und Steuerfahnder rund sechs Prozent mehr Steuern eingetrieben.

Schon Ende Juni war mitgeteilt worden, dass allein Betriebsprüfungen 2014 zu Mehrsteuern und Zinsen von rund 18 Milliarden Euro geführt hatten. Rückschlüsse auf das Ausmaß von möglichem Steuerbetrug könnten aus den Mehrergebnissen nicht gezogen werden, hieß es seinerzeit. Ergebnisse der Lohnsteuer-Außenprüfung, Umsatzsteuer-Sonderprüfung und Steuerfahndung waren nicht enthalten.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Im Tarifstreit um die Übergangsversorgung der Lufthansa-Piloten zeigen sich Gewerkschaft und Unternehmen wieder verhandlungsbereit. Ob die Gespräche schon in der kommenden Woche aufgenommen werden, war aber zunächst nicht entschieden.

11.09.2015

Die umstrittene Fracking-Förderung hat den USA einen neuen Öl-Boom beschert. Doch angesichts des anhaltenden harten Preiskampfs auf dem Ölmarkt könnten sich weitere Vorkommen nicht mehr rentieren.

11.09.2015

Dem angeschlagenen Energiekonzern RWE droht neuer Ärger. Die "Rheinische Post" (Freitag) berichtete unter Berufung auf Branchenkreise, der arabische Gaskonzern Dana Gas wolle von Deutschlands zweitgrößtem Versorger Schadenersatz in Milliardenhöhe verlangen.

11.09.2015
Anzeige