Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft Fitschens Verteidiger wehren sich gegen neue Vorwürfe
Nachrichten Wirtschaft Fitschens Verteidiger wehren sich gegen neue Vorwürfe
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:50 26.01.2016
Der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, will eine Erklärung abgeben. Quelle: Sven Hoppe
Anzeige

Fitschens Verteidiger Hanns Feigen trug vor dem Landgericht München eine umfassende Erklärung vor.

Darin ging er auf eine Äußerung der Staatsanwaltschaft vor einigen Wochen ein, Fitschen und sein Vorgänger Josef Ackermann hätten im Zusammenhang mit dem Kirch-Verfahren möglicherweise Aufsichtspflichten verletzt. Falls das Gericht den Anklagevorwurf des Prozessbetrugs nicht als erwiesen ansieht, käme aus Sicht der Staatsanwaltschaft deshalb eine Bestrafung in Betracht. "Damit will die Staatsanwaltschaft offenbar einen neuen Themenbereich in das Strafverfahren einführen, der weit von dem entfernt ist, was den hier anwesenden Vorständen der Deutschen Bank in der Anklageschrift zur Last gelegt worden ist", kritisierte Feigen.

Kern der Anklage ist der Vorwurf, Fitschen habe zusammen mit den vier anderen angeklagten Top-Bankern Richter des Oberlandesgerichts München getäuscht, um Schadenersatzzahlungen für die Pleite des Medienkonzerns Kirch abzuwenden. Seit neun Monaten stehen die Manager wegen versuchten Prozessbetrugs vor Gericht. Alle fünf weisen die Vorwürfe zurück.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Ratingagentur Moody's hat die Deutsche Bank erneut abgewertet. Die Kreditexperten senkten in der Nacht die Bonitätsnote für die langfristigen Schuldtitel des Instituts wegen des künftigen Insolvenzrechts für deutsche Banken um eine Stufe auf "Baa1".

26.01.2016

Risiken rund um den Globus lassen die Anleger an den Finanzmärkten verstärkt in Gold als sicheren Hafen investieren. Am Dienstag stieg der Preis des Edelmetalls auf den höchsten Stand seit Anfang November 2015. Eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) kostete am Morgen gut 1115 US-Dollar (1027,34 Euro).

26.01.2016

Vor allem auf dem Land haben Mittelständler Schwierigkeiten, passendes Personal zu finden. Abhilfe könnten Flüchtlinge schaffen. Doch das ist nicht so einfach.

26.01.2016
Anzeige